Genre: Roman Verlag: Goldmann
ET: 2026
Seiten: 290
Meine Gedanken zum
Buch: wieder ein Roman von Heke Fröhling, der mich hoffentlich fesseld Wann hab ich das Buch
gekauft? Dies ist ein Gewinn von lovelybooks Ist es Teil einer Reihe
oder steht es allein? es steht allein.
|
Heike Fröhling hat wieder ein Roman
geschrieben, bei dem es um ene Familie geht. Diesmal in Nordschweden, beginnend
im Jahr 1949.
Es dreht sich um die Geschwister Ante und Maret.
Ante machts sich Nacht auf dem Weg, um vor der Familie und das vorbestimmte
Leben zu fliehen.
Damt fängt die Geschichte an und zieht sich
durch das ganze Buch. Die Sicht wird abwechselnd von Ante geschrieben bei
seinen einzelnen Stationen, wo er halt macht und dnan wieder von Maret, die in ihrer
Heimat geblieben ist.
Immer wieder kommt es zu Rückblicken aus deren
Kindheit.
Heike Fröhling nimmt uns mit auf eine Reise in
die Vergangenheit und das einfache Leben in Nordschweden. In dieser Geschichte geht es um Verschwiegenheit,
Neid und auch Entfremdung. Entfremdung von Ante in der fremden Welt, wo er sich
nie richtig wohlfühlt. Aber auch Entfremdung von Maret von ihrer Familie.
Es geht hier aber auch um die Gesellschaft und deren
einzelnen Schichten. Auch wenn man dazu gehören will, ist es nicht immer so.
Früher waren diese einzelnen gesellschaftlichen Schichten stark getrennt.
Eigentlich bin ich keine Leserin von solchen Büchern,
aber das Buch hat mich mitgenommen.
Am Anfang tat ich mich ein wenig schwer, da
rein zu kommen. Doch mit jeder Seite, die ich gelesen habe, viel es mir schwer,
das Buch aus der Hand zu legen. Es hat was Fesselndes. Man will wissen, wie es
mit Ante und Maret weitergeht. Wie deren Schicksal endet und ob alles sich zum Guten
oder Schlechten wendet.
So viel kann ich sagen, der Kreis wird sich am
Ende schließen. Wie, das müsst ihr selber lesen.
Die Landschaft und das Leben von Nordschweden
sind hier sehr gut dargestellt und recherchiert. Man hat direkt die Bilder vor
Auge, wie die Landschaft, das Leben dort ist. Was mir sehr gut gefällt, sind die
kurze Kapitel. So liest sich das Buch schnell und ist doch gefesselt.
Die einzelnen Kapitel sind jeweils mit dem Ort,
dem Datum versehen. Darüber immer en kleines Bild passend zum Kapitel.
Das Cover ist gut gewählt. Es zeigt die
Eisschicht auf einen See, mit all den Rissen und Unebenheiten. Der Titel passt. Ich habe vor Jahre mal die
Autorin gefragt, ob sie das Eis wirklich singen gehört hat. Ja, hat sie, bestmmt eine Stunde ist sie mit dem Ohr am Eis gelegen und hat es singen gehört. Heike
Fröhling weiß, wovon sie spricht. Auch wenn es um das Land geht.
Bei Lovelybooks habe ich ja die Leserunde mtgemcht. War echt nteressnat.
Auf meine lechte Unzufredneheit hat Heke Fröhling mr geantwortet. Und mit der ERklärung kann ich das Ende aktzeptieren :-)
Mit dem Ende ist
es wirklich schwierig, dazu hatte ich ja auch einiges im Nachwort
geschrieben. Ich glaube, es gibt Menschen und Konstellationen, da gibt
es kein perfektes Ende in dem Sinne, dass es eine vollständige
Versöhnung gibt, sondern nur eine Annäherung. Für ein Bleiben ist Ante
zu rastlos, für ein vollständiges Gehen zu sehr mit seiner Herkunft und
Familie verbunden, so wird er ein ewig Pendelnder bleiben.
Obwohl es ja trotzdem nicht das "Happy End" war, das ich geplant hatte.
Aber wie gerade zu einem anderen Beitrag geschrieben: Es hat anders
nicht funktioniert, entweder ließ ich Ante tun, was er wollte, oder ich
hatte eine Schreibblockade. Und es war beim Schreiben, als hätte er sich
schlichtweg geweigert, mal offen mit Helga zu reden.