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Rezensionen von A bis Z

Rezensionen von A bis Z. Viel Spaß beim Stöbern

Dienstag, 26. Mai 2026

Marcs, Andi und Ella - Schnitzel, Mord und Tunke







  

Genre: Kriminalroman

 Verlag: Blue Mountain Puplishing

ET: 2026

Seiten:320

 Meine Gedanken zum Buch: mal ein Krimi von Ella Marcs, zusammen mit ihren Mann Andi

Wann hab ich das Buch gekauft?  es ist ein Rezensionsexemplar. Danke an den beiden

 Ist es Teil einer Reihe oder steht es allein?  es steht allein. 


 Hubsi, seinerzeit Kripobeamte, macht mit seiner Familie Campingurlaub. Doch es kommt anders als er denkt. Denn schon ist er in einem Fall verwickelt. Ruhig geht er an – der Krimi – einfach chillig. Doch dann verlassen wir Leser die Urlaubsidylle und ein toter taucht auf. Na klar ist Hubert von Basalthühgel gleich mitten drin. Dazu kommt noch, dass sich seine Frau, Melli, mit einmischt. Seine Tochter Patsy rebelliert. Zusätzlich muss ch Hubsi noch mit seiner Vergangenheit beschäftigen.

Wer hier auf volle Spannung setzt, ist mit dem Krimi fehl am Platz. Dieser ist solide, aber lesenswert

Beim Lesen denkt man echt, man ist Nachbar auf dem Campingplatz.

Hubis, Melli, die Kids und auch die Kollegin Adele sind her gut dargestellt mit all ihren Persönlichkeiten. Besonders Adele mochte ich.

Der Krimi hat so ein paar Irrungen und Wirrungen, wo man vorerst nicht durchblickt, wer der Täter ist. Jeder könnte es sein. Und das finde ich das Tolle dran.

Ich habe schondrei Bücher von Ella Marcs gelesen, doch der Krimi ist anders. Okay, die andere warne Humorvolle Liebesromane. Ich gestehe, diese habe mr etwas mehr zugesagt. Aber ich freue mich, dass ich Schnitzel, Mord und Tunke gelesen habe. Denn es hat so wenig ein wenig mit Hubert und Staller in sich. Es ist ein echt gelungener Kriminalroman von Andi und Ella Marcs.

Und es passiert hier viel n der Urlaubidylle. Dieser Roman ist eine perfekte Leselektüre für den Urlaub, für die Freizeit oder einfach mal zu chillen

Das Cover ist auch gelungen – gemalt mit enger Leichenskizze, wie man sie von Tatorten kennt. Aber diese hier ist im Wasser.

Nach dem Roman bin ch am überlegen, ob ch noch bedenkenlos am Baggersee schwimmen kann.  bei meinen, wo ich hingehe ja. Aber ich gestehe, den in der anderen Richtung nein. Denn da ist auch schon oft ein Kriminalroman gewesen – in echt. Näher möchte ich nicht darauf eingehen. Aber --- vielleicht sollte ich dort den Krimi lesen --- sorry, makaberer Humor :-D


 

Mittwoch, 6. Mai 2026

Soeder, Matthias - Tinte und Schwert


  

Genre: Roman - hstorisch

 Verlag: Feuertanz Verlag

ET: 20268

Seiten: 479

 Meine Gedanken zum Buch:mal was anderes von Matthias Soeder.

Wann hab ich das Buch gekauft?   es ist ein Rezensionsexemplar. Danke an Matthias

 Ist es Teil einer Reihe oder steht es allein?  es steht allein. 


 Mit Tinte und Schwert gelingt Matthias Seder ein vielschichtiger historischer Roman vor der eindrucksvollen Kulisse des Dreißigjährigen Krieges. Die Handlung überzeugt durch die intensive Auseinandersetzung mit der damaligen Zeit.

Im Mittelpunkt steht Jacob, dessen Entwicklung vom Söldner zum Schreiber spannend und nachvollziehbar geschildert wird. Sein scharfer Verstand hilft ihm, sich aus schwierigen Lebensumständen zu befreien, während gleichzeitig sein innerer Konflikt – insbesondere sein Wunsch nach Rache – stets präsent bleibt.

Tinte und Schwert schildert schonungslos Themen wie Krieg, eine Hexenverbrennung und Verrat. Aber auch der Glaube und die gesellschaftlichen Machtstrukturen kommen hier nicht zu kurz und werden gut dargestellt. Teilweise ist die Schilderung nichts für schwache Nerven.

Die Handlung bleibt insgesamt fesselnd und spannend, auch wenn sie (für mich zumindest) an einigen Stellen etwas langatmig vom Erzählstil her ist. Sprachlich nimmt einen Matthias Seder mit in die Zeit der Geschichte: oftmals recht derb.

Was mir besonders gefallen hat, sind die gründlichen Recherchen zu diesem Roman. Der Autor ist sogar Mitglied bei den Kurbairischen Dragonerregiment Johann Wolf e.V.geworden. So hat er gelernt, wie sich eine Muskete anfühlt, wie sich die Menschen in der Ausrüstung bewegen und vieles mehr.

Wie sagt er selber darüber (ich zitiere):

„Genau solche Fragen entscheiden darüber, ob eine Szene glaubwürdig ist oder nicht.
Ich schreibe ‚Tinte und Schwert‘ nicht aus der Distanz. Ich will wissen, wie sich diese Welt anfühlt – körperlich, direkt, ungefiltert. Dazu gehört auch, selbst im Rauch zu stehen.“

Und das gefällt mir sehr gut an Matthias Seder. Er schreibt nicht nur einfach ein Buch. Nein, er recherchiert voll und ganz mit Einsatz.

Aber auch, wie es um Hygiene und Sauberkeit und all dem gestanden hat, ist hier gut dargestellt. So wird diese dargestellte Epoche besonders lebendig in dem Roman.

Allerdings entspricht das Buch nicht ganz meinem bevorzugten Genre, weshalb es mir stellenweise etwas schwergefallen ist, in die Geschichte einzutauchen. Dennoch ist es keineswegs ein schlechtes Buch – im Gegenteil: Für Leserinnen und Leser, die historische Romane mit realistischer und schonungsloser Darstellung schätzen, ist Tinte und Schwert definitiv lesenswert.

Fazit: Ein intensiver, gut recherchierter historischer Roman, der nicht leicht zu lesen ist, aber durch seine Tiefe und Authentizität überzeugt – besonders für Fans des Genres.