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Sonntag, 16. Dezember 2018

Ertel, Manfred ~ Foulspieler


Ein kleiner Familienclan zwischen Kiez und Kaianlage will das große Ding drehen. Er versucht in das internationale Geschäft mit gekauften Fußballspielen einzusteigen. Doch dann tritt die chinesische Wettmafia auf und sorgt für Trouble. Bei einer Fahrerflucht eines gekauften Schiedsrichter sto0en die Hamburger Ermittler auf die Spur der Betrüger. Doch für einige Beteiligte ist es bereits zu spät.
Obwohl es sich hier um eine fiktive Handlung handelt, steckt auch die Realität mit drin. Der Krimi baut sich auf mit einer interessanten Geschichte und gräbt tief in das illegale Geschäft und Korruption und Geld.
Spannung kommt hier aber nicht so sehr auf, vielmehr geht es hier wirklich und illegale Geschäfte und eben dem Fußball.
Und da ist der Haken bei mir, ich kann damit garnichts anfangen und hab mich beim Lesen dementsprechend schwergetan.
Ich konnte mich nicht so richtig einfinden in die Story und mit Fußball habe ich eigentlich garnichts am Hut.
Trotzdem, die Mitwirkenden in dem Buch "Foulspieler"    von Manfred Ertel sind recht gut dargestellt und man ´kann sich diese gut vorstellen. Auch die Orte, wo das ganze geschieht - Hamburg, Sarajevo, Athen und auf Kreta kann man gut bildlich sehen. Trotzdem fehlt mir hier einiges. Oder vielleicht deswegen, weil es so gar nicht meine Richtung ist.
Was ich gut finde, ist, dass hier nicht viel Blut fließt und nicht nur rumgeballert wird. Für Hamburger mag dieser Krimi noch mal interessanter sein.
Gut finde ich auch, dass der Autor Manfred Ertel als Journalist in der Richtung recherchiert hat, so dass dieses Buch doch eine gewissen Realität aufweist.
Aber eben nicht mein Ding 😊 Aber wer Fußball mag und gerne Krimis liest, der ist gut beraten mit diesem Buch. 
Danke an den Koehler Verlag für das Rezensionsexemplar.







Franke, Erich H. ~ Der Tag des Affen



Militante Tierschützer haben einen Affen aus einem Institut in Linz gestohlen, ohne zu ahnen, dass sie den Tod mit sich führen. Denn das Tier trägt einen künstlich lebensgefährlichen Erreger mit sich. Dieser ist illegal von der USA nach Österreich gebracht worden.  Jetzt setzen der amerikanische Nachrichtendienst und die europäischen Behörden alles in Bewegung um den Affen wiederzufinden. Beauftragt ist damit Karen C. Mulladon. Aber nicht nur diese sind hinter dem Affen hinterher, nein auch eine internationale operierende Organisation. Gelingt es Karen den Affen als erstes zu bekommen?

"Der Tag des Affen" von Erich H. Franke ist ein interessanter, aber auch „Politischer“ Krimi. Am Anfang fiebert man mit den Tierschützern beim Einbruch mit und dann geht es schon rasant los mit der Flucht. Man wird in die Geschichte hineingezogen und hofft, dass alles gut geht. Vor allem mit dem Affen hatte ich ein wenig Mitleid.
Die Protagonisten sind recht gut dargestellt und natürlich. Nicht irgendwie verstellt oder gar unwirklich. Auch die Handlung ist gut beschrieben.
Doch für mich persönlich gibt es einen Makel, ich mag nicht so gerne politische Krimis. Daher habe ich mich mit der Geschichte ein wenig schwergetan. Was aber nicht an den Autor liegt, keines Falls, nur an meinen Geschmack.
Hier ist eigentlich alles stimmig, die Handlung, die Mitwirkenden und das ganze Konzept.
Auch das Cover kann sich sehen lassen. Es zeigt zwei Affen auf einen Baum. Finde ich sehr passend.
Wer also auf Politische bzw. wirtschaftliche Krimis steht, der ist hier völligste richtig und da kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. 
Danke an den Autor für das Leseexemplaar.

Kiesl, Gabriele / Cizek, Michael ~ Mystisches Niederbayern



Mit rätselhaften Geschichten und geheimnisvollen Bildern haben Autorin Gabriele Kiesl und Fotokünstler Michael Cizek bereits in ihrem ersten Band Mystische Oberpfalz die Leser in ihren Bann gezogen. Nun weiten sie die Liebeserklärung an ihr Heimatland Bayern aus und begeben sich ins benachbarte Niederbayern. Erwarten Sie mit Spannung, welch magisch-mystische Orte die beiden dieses Mal für Sie entdeckt haben und welch rätselhafte Ereignisse sie umgeben. Eines sei bereits verraten auch in Niederbayern hat sich Unglaubliches und gar Haarsträubendes zugetragen.
So der Inhalt von diesem Buch.  Als ich anfing zu lesen, fesselte es mich zugleich. Die Geschichten darin sind spannend und etwas gruselig. Vor allem manche Enden sind nicht so, wie man das dann erwartet hätte. Das hebt die Spannung nochmals. Der Schreibstil ist gut gewählt und fesselnd. Auch die Orte sind sehr gut dargestellt, so dass man keine Probleme hat, sich diese vorzustellen und so denkt dann auch, man ist selber vor Ort. Tief bin ich eingetaucht in das mythische Unterbayern.
Gespickt ist das große Buch mit Fotografien, die geheimnisvoll und eben mystisch sind. Vor allem machen sie Lust, die Gegend vielleicht irgendwann mal selber zu besuchen.
Wie in jedem Buch gibt es Geschichten, die einen zusagen und welche, die einen nicht gefallen.  Zwei von den insgesamt 10 haben mir besonders gut gefallen. „Die Laternenputten von Passau“ und „Nachts in der Buchberger Leite“ Und auch die Geschichte mit dem Weihnachtsmarkt am Hundertwasserturm in Abensberg ist einer meines Favoriten. Ich mag eh den Künstler.
Schon das Cover springt einen ins Auge und verspricht Rätselhafte Geschichten und geheimnisvolle Bilder. Dieses wird hier nicht gebrochen.
Ich mag diese Bücher vom Battenberg Gietl Verlag. Und da gibt es einige, die mir zusagen, die ich mir wohl mal nach und nach erwerben werde.


Danke an den Verlag für das Leseexemplar.

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