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Mittwoch, 7. Januar 2026

Wer ist Juna?








Genre: Impact Book
Verlag: Rene Verlag

 ET: 2025
Seiten: 95

 Meine Gedanken zum Buch: ein interessantes Buch über Selbstreflektion

Wann hab ich das Buch gekauft?  es ist ein Rezensionsexemplar. Danke an den Rene Verlag

 Ist es Teil einer Reihe oder steht es allein?  es steht allein. Aber es wird einen zweiten Teil geben

 

 


Auf derFrankfurter Buchmesse hatte ich eine sehr schöne Begegnung. Mit dem Stand von Juna. Es ging um ein Buch. Klar, was sonst auf der Buchmesse

Worum geht es?

Es ist eine Geschichte, die Frauen stärkt und die verändert. Kein stupider Ratgeber mit schnellen Lösungen. Sondern eine Geschieht, die berührt, die man als Frau schon längst vergessen hat. Hier werden keine Patentrezepte angeboten. Dieses Buch ist -- laut der Homepage – ein Handwerk, Herz und Hingabe. Es gibt hier keine leeren Versprechungen, sondern nur die Wahrheit.

Juna ist die Stimme, die nicht laut schreit, jedoch nicht zu überhören ist. Diese Bücher sind ein Echo von allem, was schon längst gefühlt wird.

Wer ist Juna? Hat mich schon auf der Buchmesse auf eine sehr persönliche Art berührt. Dann zu Hause hatte ich das Gefühl, dieses Buch nicht mehr weglegen zu können. Ich habe ein Buch in der Hand gehalten, das mit mir auf eine Reise gegangen ist. Eine Reise zu mir selber. Denn es regt an zum Mitmachen, zum Nachdenken und zum Reflektieren. Und das macht das Buch so besonders

Besonders schön finde ich, dass Juna immer wieder selbst zu Wort kommt. In einzelnen Teilen. Im ersten Teil kann Juna nicht schlafen und reflektierte die durchwachte Nacht. Es gibt noch fünf weitere Teile, wo Junas Geschichte erzählt wird Bis es hell wird.

Aber Juna ist auch ein Buch mit zum Mitmachen anregen. Immer wieder gibt es nach jeden Juna Kapitel Übungen und Seiten zum selber ausfüllen. Man fühlt sich dadurch direkt angesprochen. Es ist wie ein persönliches Gespräch zwischen dem Leser und Juna. Sie begleitet einen dadurch auf der eigenen Gedankenreise, stellt immer wieder Fagen und regt dadurch an, ehrlich über sich selber nachzudenken. So wird da Buch zu einem Erlebnis, eine Reise zu sich selber.

Ein weiteres Highlight ist der Unterschied zwischen den schwarzen und weißen Seiten. So ist dieses Buch nicht eintönig, sondern nochmals eine Entdeckung. Zum Beispiel ist da eine Doppelseite ganz in schwarz mit nur einem kleinen Heißluftballon drauf rechts oben in der Ecke. Und dieser Ballon sagt so viel aus. Was, das muss man für sich selber herausfinden.

Zahlreiche Bilder und Zeichnungen lockern das Buch zusätzlich auf.

Ich mochte das Buch und habe trotz der wenigen Seiten dort - - 93 Seiten – lange daran gelesen. Und nachgedacht und überlegt.

Ein paar Hintergrundinfos zu diesem Buch.

Das Konzept nennt sich Impact Book. Es informiert nicht nur, sondern regt an, aktiv zur Selbstreflexion an. Es wurde vom Rene Verlag in Österreich herausgegeben und richtet sich an Frauen, die sich bewusst mit sich selber auseinandersetzen möchten. Die darin enthaltene Kombination aus Texten, Übungen, Illustrationen und die persönliche Anspreche durch Juna macht das Buch besonders.

Die Kombination aus Texten, Übungen, Illustrationen und der persönlichen

Fazit

Für mich ist „Wer ist Juna?“ ein außergewöhnliches Buch, das lange nachwirkt. Es regt nicht nur zum Nachdenken an, sondern begleitet einen sanft auf dem Weg zu mehr Selbstreflexion und Bewusstsein. Ich würde es allen empfehlen, die bereit sind, ehrlich zu sich selbst zu sein und sich auf eine kleine, persönliche Reise einzulassen.

Auf der Seite non finit. jetzt findet man noch viele interessante Dinge über Juna. Dort wird auch verraten, wer Juna wirklich ist. Seit wann es Juna gibt und vieles mehr.

Es gibt sogar eine CommJunaty, wo man sich anmelden kann und dort noch viel mehr bekommt. Z. B. Briefe von Juna einmal monatlich.

Ich finde, Juna ist mehr als ein Buch. Es lohnt sich!! Es ist zwar nicht ganz günstig mit knapp 80 Euro. Aber es ist nicht ein 08/15 Buch. Und hey, ehrlich, zu Weihnachten kann man sich so was auch schenken lassen. Oder man legt zusammen für ein Geburtstagsgeschenk.

Danke an den Rene Verlag für das Rezensionsexemplar. Das zweite Buch lege ich mir auf jeden Fall auch zu.

Wenn man auf die Seite von dem Verlag geht, sieht man auch, wie der Stand auf der Buchmesse gewesen ist. Ich jedenfalls war begeistert, von den Mitarbeitern, von dem Stand selber und ja, es wurde auch etwas emotional bei mir.

Wo, ich jetzt nochmals über den Auftritt auf der FBM 2025 lese, sehe ich gerade, dass die Schauspielerielerin Nora Koppen daraus am Sonntag gelesen hat? Wr war die Frau am Donnerstag am Stand?



Sonntag, 9. März 2025

Fleiter, Phllip - Jack, the Ripper


 Genre: True Crime Rätselbuch  
Verlag:Goldmann 
ISBN:98344242804 
ET:2023 
 Seiten: 361
Autorenseite:Phillip Fleiter

 Meine Gedanken zum Buch:  ein spannender Krimi über den wahrscheinlich ersten Serienmörder der Zeit

Wann hab ich das Buch gekauft?  irgendwann das letzte halbe Jahr

 Ist es Teil einer Reihe oder steht es allein?  es steht allein

meine Meinung:  

  Wer war Jack, the Ripper wirklich? Diese Frage stellen wir uns schon seit etlichen Jahrzehnten. Über den Inhalt dieses Buches schreibe ich nun nicht viel. Jeder kennt doch die Geschichte von dem Serienmörder. Deswegen nur meine eigene Meinung.

Verbrechen von nebenan Podcastler Phillip Fleiter hat nun auch ein Buch über den berühmtesten Fall der Welt geschrieben. Aber -- und nun kommt das Aber -- es ist doch so anders.

  Zusammen mit den Experten Illustration und Rätsel Peter & Johannes Sich

 Hat Phillip Fleiter ein Rätselbuch geschrieben. Hier wird man Teil des Ermittlerteams.

Aber hier wird sich nicht nur auf die Morde konzentriert, nein es gibt viel Hintergrundwissen aus der damaligen Zeit. Egal ob Scotland Yard oder die englischen Längenmaße, die Presse oder wichtige vorkommende Personen. Abgegrenzt in einem grauen Kasten gibt es diese wichtigen Informationen. Das Ende jedes Kapitel ist mit einem kleinen Rätsel versehen.

Unterteilt sind die einzelnen Unterkapitel mit Datum, und der jeweiligen vorkommenden Person. Darunter eben die Frauen, aber auch Charlotte, die Reporterin der New York Tribute und na klar Frederik Abberline.

Zusätzlich sind auch z. B. Tatortzeichnungen enthalten – nein nicht von den Frauen, sondern wie die Fahrstrecke der Kutsche, die Wege der Obdachlosen und so weiter. Wenn es hier um die Briefe geht oder um Telegramme an Charlotte, wird eine andere Schrift genommen, so dass sie sich absetzen.

Am Anfang ist eine Personenauflistung, was die Sache etwas einfacher macht.  Jedes der 10 Kapitel mit einer kleinen Straßenkarte von White Chapel.

Das Ende:  Da kommt die Frage auf, wer war Jack, the Ripper und die einzelnen Verdächtigen werden hier vorgestellt. Und danach die Lösungen zu den einzelnen Rätseln. Na klar darf die Danksagung nicht fehlen, genauso wie das Vorwort von Phillip Fleiter.

Das Cover: gelungen, würde ich sagen. Schwarz wie die Nacht und doch der Titel gelb wie der Mond. Jack the Ripper als gelbe Zeichnung unter der Lupe.  Und dann der Untertitel weiß wie die Unschuld bis auf das kleine blutrote Haus. Klappt man das Cover vorne und hinten auf, erscheint die Karte von White Chapel


 

 


Sonntag, 2. Februar 2025

Jansen, Reiner - Umlaufsaufzug


 Verlag: edition Tingeltangel
Genre: Pseydo Thriller
ISBN: 9783944936758
ET: 2024
Seiten: 335

Meine Gedanken zum Buch: na, ob da Spannung aufkommt in dem Pseudo Thriller?

Wann hab ich das Buch gekauft? es ist ein Rezensionsexemplar. Danke an Tom von Edition Tingeltangel

Ist es Teil einer Reihe oder steht es allein? (noch) steht es allein



meine Meinung:  

Ich gestehe, die Rezension fällt mir etwas schwer. Warum? Weil ich nicht weiß, wie ich die Geschichte einstufen soll. Eines weiß ich aber, es ist eine gute Geschichte.  Aber eben speziell und sarkastisch.  Letzteres ist voll mein Ding 😊. Das Buch von Reiner Jansen ist anders.

 

Der Autor schreibt über einen Schriftsteller, der mit seinem neuesten Manuskript beim Verleger durchfällt. Das wollen die Leser nicht, so seine Aussage. Es fehlt an einer heiteren Story und sie soll entschärft werden. Da Torsten Todenhöfer Geld braucht, macht er sich an die Umgestaltung dran und schon nehmen die Dinge ihren Lauf. Und da beginnt für uns Leser die skurrile Geschichte.

Reiner Jansen nimmt uns mit in eine Welt, die auf ihre Art so realistisch ist und doch so unwirklich. Er gibt uns Einblick in das Leben von Torsten Todenhöfer und seine Gedanken. Jedenfalls kann ich mir vorstellen, dass es auch so im richtigen Leben eines Autors vorkommt.

Vieles was Reiner   Jansen zur Sprache bringt, so denke ich genauso. und das obwohl ich keine Autorin bin. Auf Seite 41 zum Beispiel, meint Torsten, der Text muss eine Seele haben. Da stimme ich zu, denn ohne Seele macht mir so ein Buch kein Spaß zu lesen.

Überhaupt schreibt Reiner Jansen viel über die Autorenwelt, wo ich zustimme.

Dann nochmals zur Geschichte selber. Die ist verwirrend, skurril, mit Humor gespickt und auf ihre Weise lesenswert. Oft gibt es hier Wendungen, wo man dann denkt, hä. Man blickt oft nicht gleich durch und erst beim Lesen kriegt man den Durchblick.

Und das macht dieses Buch zu einem guten Buch. Es ist oft nicht so, wie es scheint, dabei kommt gewissermaßen auch ein Spannungsbogen auf.

Wie gesagt, ich weiß nicht genau, wie ich das buch und die Geschichte beschreiben soll. Es ist ein ganz eigenes und ich kann hier nur eine Leseempfehlung aussprechen. Denn die ganze Story zieht einen unweigerlich in den Bann. Genauso wie der Paternoster.

Humor deswegen, weil hier einige Autoren genannt werden, wo man denkt, ah, den kenn ich. Obwohl nicht der richtige Name – außer Arno Strobel und Winkelmann – genannt werden. Da ist unter anderem Eckart Fitz mit seinen Psychothrillern. Na, erkannt. Wenigstens meine Gedanken gehen zu dem einen bekannten Schriftsteller. Auch der hier genannte Verlag erinnert mich etwas an Verlag Tingeltangel 😊

Die Protagonisten – gut dargestellt, meiner Meinung nach. Alle. Und alle sind sie mir auf ihre Art sympathisch. Menschlich und real. Mit all ihren Sorgen und Gedanken. Nicht so überheblich wie in anderen Romanen bzw. Thrillern. Sie sind wie du und ich und haben die gleichen Sorgen.

Auch die Geschichte im Ganzen ist nachvollziehbar, das heißt, man kann sich die Szene darin gut vorstellen.

Das Ende ist ein wenig unschlüssig, wenigstens muss man darüber nachdenken, was ist jetzt genau gemeint. Aber das macht dem Gesamteindruck keinen Einbruch.

Am Ende gibt es Outtakes, Szenen, die es nicht in die Story geschafft haben. Des ist mal eine gute Idee und sowas wünsche ich mir öfters.

Die letzte Seite – umblättern möglich, werden der Autor Reiner Jansen und der Protagonist Torsten Todenhöfer vorgestellt

Gespickt ist das Buch mit Bildern von Paternostern bei jedem Kapitel. Oder zumindest zwei gegenüberstehende schwarze Rechtecke, wo manchmal eine Zahl (Kapitelzahl) ganz oder halb dargestellt ist. Sehr passend.

Ja, das Buch ist lesenswert, kann ich nur bestens empfehlen. Zu gerne würde ich den Autor mal persönlich kennenlernen.  Ja, beide, Reiner Jansen und Torsten Todenhöfer 😊

 Das Cover: Ein sehr überzeugendes Cover.  Es zeigt einen dunklen Flur, so ins bräunliche gehend. Gedämmtes Licht, links und rechts gehen Türen ab. Unheimlich. Der Boden ist aus glänzendem Material. Hinten auf dem Cover dann links ein Bücherstapel.

Man klappt das Cover auf und sieht vorne Reiner Jansen in voller Precht. Und hinten drinnen den Paternoster mit einem Maschinengewehr in der Kabine. Kann es ein besseres Cover geben? Ein Sahnehäubchen, der gelbe Seitenschnitt.

 

Jansen, Reiner: Umlaufaufzug - edition tingeltangel - Die spannenden Seiten  Bayerns