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Mittwoch, 6. Mai 2026

Soeder, Matthias - Tinte und Schwert


  

Genre: Roman - hstorisch

 Verlag: Feuertanz Verlag

ET: 20268

Seiten: 479

 Meine Gedanken zum Buch:mal was anderes von Matthias Soeder.

Wann hab ich das Buch gekauft?   es ist ein Rezensionsexemplar. Danke an Matthias

 Ist es Teil einer Reihe oder steht es allein?  es steht allein. 


 Mit Tinte und Schwert gelingt Matthias Seder ein vielschichtiger historischer Roman vor der eindrucksvollen Kulisse des Dreißigjährigen Krieges. Die Handlung überzeugt durch die intensive Auseinandersetzung mit der damaligen Zeit.

Im Mittelpunkt steht Jacob, dessen Entwicklung vom Söldner zum Schreiber spannend und nachvollziehbar geschildert wird. Sein scharfer Verstand hilft ihm, sich aus schwierigen Lebensumständen zu befreien, während gleichzeitig sein innerer Konflikt – insbesondere sein Wunsch nach Rache – stets präsent bleibt.

Tinte und Schwert schildert schonungslos Themen wie Krieg, eine Hexenverbrennung und Verrat. Aber auch der Glaube und die gesellschaftlichen Machtstrukturen kommen hier nicht zu kurz und werden gut dargestellt. Teilweise ist die Schilderung nichts für schwache Nerven.

Die Handlung bleibt insgesamt fesselnd und spannend, auch wenn sie (für mich zumindest) an einigen Stellen etwas langatmig vom Erzählstil her ist. Sprachlich nimmt einen Matthias Seder mit in die Zeit der Geschichte: oftmals recht derb.

Was mir besonders gefallen hat, sind die gründlichen Recherchen zu diesem Roman. Der Autor ist sogar Mitglied bei den Kurbairischen Dragonerregiment Johann Wolf e.V.geworden. So hat er gelernt, wie sich eine Muskete anfühlt, wie sich die Menschen in der Ausrüstung bewegen und vieles mehr.

Wie sagt er selber darüber (ich zitiere):

„Genau solche Fragen entscheiden darüber, ob eine Szene glaubwürdig ist oder nicht.
Ich schreibe ‚Tinte und Schwert‘ nicht aus der Distanz. Ich will wissen, wie sich diese Welt anfühlt – körperlich, direkt, ungefiltert. Dazu gehört auch, selbst im Rauch zu stehen.“

Und das gefällt mir sehr gut an Matthias Seder. Er schreibt nicht nur einfach ein Buch. Nein, er recherchiert voll und ganz mit Einsatz.

Aber auch, wie es um Hygiene und Sauberkeit und all dem gestanden hat, ist hier gut dargestellt. So wird diese dargestellte Epoche besonders lebendig in dem Roman.

Allerdings entspricht das Buch nicht ganz meinem bevorzugten Genre, weshalb es mir stellenweise etwas schwergefallen ist, in die Geschichte einzutauchen. Dennoch ist es keineswegs ein schlechtes Buch – im Gegenteil: Für Leserinnen und Leser, die historische Romane mit realistischer und schonungsloser Darstellung schätzen, ist Tinte und Schwert definitiv lesenswert.

Fazit: Ein intensiver, gut recherchierter historischer Roman, der nicht leicht zu lesen ist, aber durch seine Tiefe und Authentizität überzeugt – besonders für Fans des Genres.

 




Sonntag, 14. Juli 2024

GASTREZENSION: -Billert, Brita Rose ~ Sheloquins Vermächtnis

Verlag:  Twentysix

Genre:  Historisch

ISBN: 978-3740727598

ET:  2023

Seiten: 198

Meine Gedanken zum Buch:  ein interessantes buch über das Land der Indianer und deren Schicksal

Wann hab ich das Buch gekauft?   Ich habe es geschenkt bekommen. Danke an die Autorin Brita Rose-Billert

Welcher Charakter war symphytisch oder unsympathisch?  Philip Barn und der Mörder von Shelton sind mir empathisch. Dagegen sind der Straff Sergeant

Ben Clifford und die beiden Indianer Cody White Crow bzw. Indianerin Montaya Sunroad symphytisch.

 Ist es Teil einer Reihe oder steht es allein?  es steht allein

Meine Meinung:  Das wilde Kanada.  In der Geschichte geht um ein Stück Land der Indianer. Aber Philip Barn will dieses Land haben und geht dafür über Leichen.  Cody sucht den Mörder seines Großvaters und in dem Buch begleitet man ihn auf seine Suche.

Mich hat das Buch gefesselt, weil es voll und ganz mein Genre ist. Sehr bildlich ist die Story geschrieben und ich habe mich gut darin einfinden können. Sehr gut hat die Autorin recherchiert über den Kampf arm gegen reich und über verschiedene Menschen mit unterschiedlichen Kulturen. Basierend auf eine Idee einer realen Begebenheit hat dieser Roman einen spanenden Unterhaltungswert.

Der Schreibstil ist flüssig und man kann ihn dadurch gut lesen

Das Cover: Dieses gefällt mir sehr gut. Ein Reiter mit seinem Hund in den Bergen. Das macht Lust auf dieses Buch und deren Geschichte. Realistisch dargestellt ist das Cover.