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Rezensionen von A bis Z

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Sonntag, 21. Juni 2026

Eick, Nicole - Was zum Tode führt

Genre:Krimnalroman
Verlag: Edition Tingeltangel
 ET: 2026
Seiten: 324

 Meine Gedanken zum Buch: wieder ein spannendes Buch von Nicole Eick

Wann hab ich das Buch gekauft?   es ist ein Gewinn einer Leserunde von lovelybooks

 Ist es Teil einer Reihe oder steht es allein?  es steht allein

 

  

  

 (ja, ich geb zu, Bild ist mit KI generiert :-D)

   

Ich habe schon ein anderes Buch von Nicole Eick gelesen und wie dieses war auch Was zum Tode führt spannend von Anfang an und hat mich schon nach ein paar Seiten gefesselt. Die Handlung ist her realistisch dargestellt und gut nachvollziehbar. Obwohl her auch die Frage nach dem Warum manchmal vorkommt.

Die Figuren haben mich auch beeindruckt. Se werden menschlich dargestellt mit all ihren Sorgen, Gedanken und auch den Handlungen. Sie wirken glaubwürdig ja lebendig.

Dann sind ja noch die Tagebucheinträrge von Maik. Diese lockern die Handlung auf und sorgen aber gleichzeitig für ene zusätzliche Spannung. Denn dadurch gewinnt man neue Einblicke in dem Krimi.

Positiv ist auch, dass sich der Spannungslosen hier über das gesamte Buch hinweg aufrechterhält. Nicht wie in anderen Krimis, wo er mal abflacht und man dann etwas Probleme mit dem Lesen bekommt. Okay, nach etwas zwei Drittel des Romanes hatte ich eine vage Ahnung, wer der Täter sein könnte, aber dadurch ist der Spannungslosen keinesfalls abgeschwächt.

 Insgesamt ist Was zum Tode führt ein sehr gelungener Kriminalroman mit authentischen Figuren, einer realistischen Handlung und einer durchgehend spannenden Atmosphäre. Ich kann das Buch allen empfehlen, die gerne Krimis lesen und Wert auf glaubwürdige Charaktere legen.

 Nun zur Gestaltung des Krimis. Das Cover fängt ene düstere Szene auf alles in Grautönen gehalten. Der Junge umklammert einen Stacheldraht Zaun, verzweifelt.

Gelungen sind auch die Innenseiten des Covers, wo vorne und hinten immer kleine Auszüge des Krimis geschrieben sind.  Die einzelnen Kapitel ergänzen sich durch passende Bilder. Die Unterkapitel sind mit jeweiligen Handlungsort oder der Person gekennzeichnet, aus deren Sicht gerade erhält wird.

Der Titel „Was zum Tode führt“ ist erstmal ohne Bedeutung für den Krimi. Wenn ich es mal so ausdrücken darf. Aber er passt und beim Lesen zeigt der Krimi die Ereignisse, Entscheidungen und Schicksalsschläge, so dass der Titel dann einen Sinn ergibt. Der Titel gewinnt dadurch im erlauf der Geschichte eben immer mehr an Bedeutung.

Auch die Schriftgröße und das Schriftbild sind angenehm gewählt. Das Buch lässt sich dadurch gut und flüssig lesen.

Insgesamt ist Was zum Tode führt ein sehr gelungener und spannender Kriminalroman mit authentischen Figuren, einer realistischen Handlung und einer durchgehend spannenden Atmosphäre. Ich kann das Buch allen empfehlen, die gerne Krimis lesen und Wert auf glaubwürdige Charaktere legen. Zusammen mit der gelungen Covergestaltung ist es ein lesenswertes Buch, das ich nur bestens empfehlen kann.

 

In eigener Sache:

während des Lesens habe ich mit Nicole Eick ein Interviewgeführt. Danke an der Autorin dafür :-)

Und vor längerer Zeit habe ch sogar mit dem Verleger Tom ein Verlagsinterview geführt. 


Dienstag, 2. Juni 2026

Jansen, Reiner - Chiemseegold


 (Bild diesmal mit KI generiert. Ja, ich habe mich ausnahmeweise hinreißen lassen :-D)
  

Genre: Roman

 Verlag: Edition Tingeltangel

ET: 2026

Seiten:312

 Meine Gedanken zum Buch: wieder ein skuriller Roman von Reiner Jansen?

Wann hab ich das Buch gekauft?  es ist ein Gewinn einer Leserunde bei lovelybooks. Danke an Tom Tingeltangel und Reiner Jansen

 Ist es Teil einer Reihe oder steht es allein?  es steht allein. . Aber es wäre gut, den Vorgänger Umlaufaufzug zu lesen


 Gerade habe ich das Buch beendet. Und wie schon der erste Roman von Reiner Jansen ist auch dieser wieder ziemlich skurril. Ich gestehe: Zwischendurch hat mir der Kopf ein wenig geschwirrt, und so ganz durchgeblickt habe ich ehrlich gesagt nicht immer..

Torsten Todenhöfer ist wie immer irgendwie herrlich abgedreht. Ich habe den Eindruck, dass er mit seinem Leben nicht ganz zufrieden ist. Dazu kommen die Zeitsprünge, die teilweise verwirrend wirken, und die vielen Figuren, die ebenfalls ihren Teil dazu beitragen. Besonders sympathisch waren mir Konny Kramer und Waldtraut. Gewünscht hätte ich mir vielleicht Zeitangaben zu Beginn der Kapitel, um die Orientierung etwas zu erleichtern.

Gegen Ende nimmt der Roman deutlich an Spannung zu und hinterlässt mich mit einigen Überraschungen.

Und dann ist da noch dieser Nager. Was hat es mit dem kleinen Fellknäuel auf sich? Da bin ich völlig ratlos geblieben.

Trotzdem mag ich die Romane von Reiner Jansen sehr. Sie lassen der Fantasie viel Raum, und jeder Leser wird die Geschichte vermutlich anders interpretieren. Jeder entwickelt seine eigene Vorstellung davon, was wirklich passiert ist. Für mich macht genau das ein gutes Buch aus: eines, über das man noch lange nach dem Lesen nachdenkt.

Außerdem gibt es immer wieder lustige Anspielungen auf bekannte Fernsehsendungen.

Interessant fand ich auch die Anspielungen auf regionale Legenden rund um verborgene Schätze und Gold aus der NS-Zeit. Sie verleihen der Geschichte zusätzlich eine geheimnisvolle Atmosphäre und lassen Realität und Fiktion immer wieder verschwimmen.

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Es zeigt eine interessante Mischung aus oben und unten: den rauchenden Taucher, das Ufer im Hintergrund und die goldenen Ringe, die vermutlich Atemblasen darstellen sollen. Was es allerdings mit dem Eichhörnchen auf sich hat, weiß ich bis heute nicht. Auf dem Buch sind außerdem der Autor und ein weiterer Taucher zu sehen. Die Texte auf Vorder- und Rückseite machen neugierig, und natürlich darf auch der kleine Zylinder des Verlags auf dem Cover nicht fehlen.