(Bild diesmal mit KI generiert. Ja, ich habe mich ausnahmeweise hinreißen lassen :-D)Genre: Roman Verlag: Edition Tingeltangel ET: 2026 Seiten:312 Meine Gedanken zum Buch: wieder ein skuriller Roman von Reiner Jansen? Wann hab ich das Buch gekauft? es ist ein Gewinn einer Leserunde bei lovelybooks. Danke an Tom Tingeltangel und Reiner Jansen Ist es Teil einer Reihe oder steht es allein? es steht allein. . Aber es wäre gut, den Vorgänger Umlaufaufzug zu lesen |
Gerade habe ich das Buch beendet. Und wie schon der erste
Roman von Reiner Jansen ist auch dieser wieder ziemlich skurril. Ich gestehe:
Zwischendurch hat mir der Kopf ein wenig geschwirrt, und so ganz durchgeblickt
habe ich ehrlich gesagt nicht immer..
Torsten Todenhöfer ist wie immer irgendwie herrlich abgedreht. Ich habe den Eindruck, dass er mit seinem Leben nicht ganz zufrieden ist. Dazu kommen die Zeitsprünge, die teilweise verwirrend wirken, und die vielen Figuren, die ebenfalls ihren Teil dazu beitragen. Besonders sympathisch waren mir Konny Kramer und Waldtraut. Gewünscht hätte ich mir vielleicht Zeitangaben zu Beginn der Kapitel, um die Orientierung etwas zu erleichtern.
Gegen Ende nimmt der Roman deutlich an Spannung zu und hinterlässt mich mit einigen Überraschungen.
Und dann ist da noch dieser Nager. Was hat es mit dem kleinen Fellknäuel auf sich? Da bin ich völlig ratlos geblieben.
Trotzdem mag ich die Romane von Reiner Jansen sehr. Sie lassen der Fantasie viel Raum, und jeder Leser wird die Geschichte vermutlich anders interpretieren. Jeder entwickelt seine eigene Vorstellung davon, was wirklich passiert ist. Für mich macht genau das ein gutes Buch aus: eines, über das man noch lange nach dem Lesen nachdenkt.
Außerdem gibt es immer wieder lustige Anspielungen auf bekannte Fernsehsendungen.
Interessant fand ich auch die Anspielungen auf regionale Legenden rund um verborgene Schätze und Gold aus der NS-Zeit. Sie verleihen der Geschichte zusätzlich eine geheimnisvolle Atmosphäre und lassen Realität und Fiktion immer wieder verschwimmen.
Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut. Es zeigt eine interessante Mischung aus oben und unten: den rauchenden Taucher, das Ufer im Hintergrund und die goldenen Ringe, die vermutlich Atemblasen darstellen sollen. Was es allerdings mit dem Eichhörnchen auf sich hat, weiß ich bis heute nicht. Auf dem Buch sind außerdem der Autor und ein weiterer Taucher zu sehen. Die Texte auf Vorder- und Rückseite machen neugierig, und natürlich darf auch der kleine Zylinder des Verlags auf dem Cover nicht fehlen.

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