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Rezensionen von A bis Z

Rezensionen von A bis Z. Viel Spaß beim Stöbern

Dienstag, 4. August 2026

Marcs, Ella - Lieber den Spazt in der Hand als gar keinen Vogel

 Okey, es ist kein Spazt auf der Hand. Aber ein Vogel :-)

Genre: Roman

 Verlag: print amazon

ET: 2020

Seiten: 3357

 Meine Gedanken zum Buch: noch ein humorvoller Roman von Ella Marcs

Wann hab ich das Buch gekauft?   es ist ein rezensionsexemplar

 Ist es Teil einer Reihe oder steht es allein?  es steht allein. 




 Lieber den Spatz in der Hand als gar keinen Vogel hat mich mit seiner humorvollen und zugleich warmherzigen Geschichte sehr gut unterhalten. Die Handlung ist stimmig aufgebaut, gut nachvollziehbar und wird so erzählt, dass man gerne weiterlesen möchte. Besonders gefallen hat mir, wie die Geschichte und ihre Entwicklungen dargestellt werden, ohne dass sie übertrieben wirken.

 Die Figuren sind sehr sympathisch und wirken angenehm realistisch. Sie haben ihre eigenen Sorgen, Ängste, Gedanken und Gefühle, wodurch sie authentisch erscheinen und man sich gut in sie hineinversetzen kann. Gerade diese menschlichen Seiten machen die Charaktere besonders liebenswert.

Der Humor ist wunderbar in die Geschichte eingebunden und sorgt immer wieder für schöne und unterhaltsame Momente. Gleichzeitig gibt es eine kleine Portion Spannung, die die Handlung zusätzlich interessant hält. Die Mischung aus Humor, Gefühl und ein wenig Spannung ist hier meiner Meinung nach sehr gelungen.

Ich mag die Bücher von Ella Marcs obwohl ich eigentlich ene überzeugte Thriller Leserin bin. Diese Bücher lassen sich leicht lesen und bringen doch unterhaltsame Stunden. Sie sind für mich somit fesselnd, denn ich will ja wissen, wie es weitergeht.

Diese humorvollen Bücher sind anders als die ewigen Thriller, wo oft die Handlung gleich ist und man weiß, was kommt. Vielleicht bin ich auch ein wenig Krimimüde und freue mich deswegen auf solche abwechslungsreiche Bücher wie diese von Ella Marcs

Mordsgipfel - Antohlogie


Genre: Krimi

 Verlag:Edition Tingeltangel

ET: 2021

Seiten: 254

 Meine Gedanken zum Buch: ene Anthologie mit bekannten Autoren - mal sehen was die Pralinenschachtel bringt

Wann hab ich das Buch gekauft?   keine Ahnung wann

 Ist es Teil einer Reihe oder steht es allein?  es steht allein. 



 Mordgipfel ist eine Anthologie, die für jeden Geschmack etwas bereithält – ein bisschen wie eine Pralinenschachtel: Manche Geschichten treffen genau den eigenen Geschmack, andere weniger. Gerade diese Vielfalt macht den Reiz der Sammlung aus.

Die einzelnen Beiträge bieten durchweg eine gewisse Spannung und überraschen teilweise mit skurrilen oder kuriosen Ideen. Natürlich gefallen einem nicht alle Geschichten gleichermaßen, aber insgesamt ist die Mischung abwechslungsreich.

An einigen Stellen empfand ich die Erzählungen als etwas langatmig. Das liegt allerdings auch daran, dass ich generell kein großer Fan von Anthologien bin und durchgehende Romane bevorzuge. Wer Kurzgeschichtensammlungen mag, wird diesen Punkt vermutlich ganz anders bewerten.

Insgesamt ist Mordgipfel eine abwechslungsreiche Sammlung mit spannenden und teils ungewöhnlichen Kriminalgeschichten, bei der jeder Leser seine persönlichen Favoriten finden dürfte. 

Fitzek, Sebastian - Elternabend

Genre: Roman

 Verlag: Droemer

ET: 2023

Seiten: 334

 Meine Gedanken zum Buch: wieder ein humorvoller Kein Thrller

Wann hab ich das Buch gekauft?   keine Ahnung wann

 Ist es Teil einer Reihe oder steht es allein?  es steht allein.  Aber es gibt inzwischen drei von den Kein Thriller Büchern.


  Die Kein Thriller Bücher sind mal was anderes als die üblichen Werke von dem Autor. Eigentlich eine gute Idee.  Wie jeder Kein Thriller beginnt Elternabend mit einer originellen Idee, wo man denkt, das verspricht viel Spaß und Humor. Doch diesmal konnte mich der Roman nicht so überzeugen. Im Vergleich zu den beiden anderen humorvollen Büchern fehlt hier mir etwas. Die Handlung wirkt nicht ganz rund und es fehlt mir hier der Witz noch das Tempo der anderen beiden Vorgänger.

Einige Passagen sind hier unnötig in die Länge gezogen. So dass der Lesefluß etwas langatmig wirkt. Was hier wieder mein Eindruck ist, dass die Quantität vor der Qualität hier Vorrang hat. Positiv hervorheben möchte ich das überraschende Ende dieses Kein Thriller.

Insgesamt ist Elternabend ein unterhaltsames Buch mit einer guten Grundidee, das für mich jedoch hinter den früheren Werken von Sebastian Fitzek zurückbleibt.

Das Cover ist, wie bei den anderen Kein-Thriller-Büchern, als Aquarell-Illustration gestaltet und wirkt dadurch auf mich sehr ansprechend. Es hebt sich von klassischen Thrillercovern ab und hat einen hohen Wiedererkennungswert innerhalb der Reihe.