Genre: Gruselroman ET: 2025 Seiten: 426 Meine Gedanken zum Buch: ein guter Gruselroman mit Gänsehautgarante Wann hab ich das Buch gekauft? irgendwann 2025 Ist es Teil einer Reihe oder steht es allein? es steht allein |
Das Septemberhaus hatte für mich absolut seine positiven Seiten, konnte mich insgesamt aber leider nicht vollkommen überzeugen. Auf grund von Buchvorstellungen anderer Blogs dachte ich mir, das könnte spannend werden.
Positiv hervorheben muss man auf jeden Fall die Figuren: Die Charaktere sind gut dargestellt, und besonders die Figur der Frederike hat mir beim Lesen am besten gefallen und mich bei Laune gehalten. Auch das Haus selbst ist sehr gut und bildhaft beschrieben, sodass man sich die gruselige Kulisse wunderbar vorstellen konnte und die Handlung an sich ebenfalls relativ solide aufgebaut war.
Dennoch gab es für mich einige Schwächen: Das Buch hat sich streckenweise sehr langatmig angefühlt. Vor allem der wichtige Spannungsbogen hat mir gefehlt, wodurch die Geschichte an vielen Stellen leider ihren Sog verloren hat und für mich nicht richtig zünden wollte.
Für mch ein atmosphärisch starkes Spukhaus-Szenario mit tollen Charakteren – vor allem Frederike ist ein echtes Highlight. Wer es extrem stimmungsvoll mag und über Längen hinwegsehen kann, wird hier unterhalten. Wer einen durchgehend packenden und temporeichen Thriller sucht, könnte enttäuscht werden.
Cover und Optik: Ein großes Plus ist für mich das Cover! Es ist wunderschön und stimmungsvoll gestaltet: Das imposante, düstere Haus im Hintergrund, umrahmt von den farbintensiven, orangefarbenen Herbstblättern und dem knorrigen Geäst, zieht sofort die Blicke auf sich. Der Rabe auf dem Wetterhahn verleiht dem Ganzen noch eine zusätzlich unheimliche, klassische Gothic-Note. Optisch ist das Buch auf jeden Fall ein echtes Highlight im Regal!Ein atmosphärisch starkes Setting und tolle Charaktere (hallo, Frederike!), aber leider mit Längen und zu wenig Spannung.
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