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Samstag, 7. November 2020

Bicker, Roxane / Malhus, Sarah (Hrsg) ~ Kürbisgemetzel

Vor kurzem war es ja wieder so weit: Es war Halloween, Samhain oder Allerheiligen. All Hallow Eve. Dann wenn der Schleier zwischen den Welten am dünnsten ist und Geister oder Gespenster umspuken. Wenn selber die Kürbisse anfangen zu sprechen, dann ist man richtig mit dem Buch und seinen Kurzgeschichten rund um dieses gruselige Tagen.

15 Autorinnen und Autoren schaffen in der Zeit Gänsehautmomente.

In diese Anthologie ist alles vertreten: Monster, Geister und vor allem Kürbisse. Kürbisse die sprechen.

In diesem Buch ist alles enthalten, Fantasie, Historisches und Gegenwärtiges. Für jeden etwas. Viel möchte ich nicht verraten, sonst spoilere ich und das wäre schade. Aber bei jeder Geschichte kommt so ein wenig Gänsehautfeeling. Oder einfach nur etwas Humor. Oder einfach alles bis hin zur Spannung.

Doch wie hat mir das Buch gefallen, die Anthologie. Ich gestehe, mich hat es jetzt nicht ganz so überzeugt, da ich einige von den Geschichten nicht so mochte. Aber das ist rein persönlich. Trotzdem mag ich das Buch empfehlen, des es hat einen guten Unterhaltungswert. Der Schreibstil ist flüssig und man liest ihn ohne zu stocken.

Das Cover finde ich sehr ansprechend. Ein Kürbis mit einem Messer drin. Der Titel orange weiß, also das Wort Kürbis in orange, Gemetzel in weiß. Ein Hingucker auf jeden Fall. Hinten ein Kürbis im Vordergrund und im Hintergrund ein Haus im Nebel, dunkel ist es nur im Haus leuchtet Licht.

 Zu das Buch selber. Es ist ein Projekt von den MünchnerSchreiberlingen zugunsten von BISS. Bürger in sozialen Schwierigkeiten e.V. Das heißt, der Erlös geht an Obdachlose und arme Menschen. Eine gute Sache finde ich.


Diese 15 Kurzgeschichten sind in der Anthologie vertreten:

  • Dani Aquitane: „Nach Hause“
  • Lidia Kozlova-Benkard: „Die Geister-(U-)Bahn“
  • Kornelia Schmid: „Zwischen Ewigkeitssteinen“
  • Saskia Dreßler: „Die gruseligste Nacht des Jahres“
  • Tino Falke: „O_O“
  • Roxane Bicker: „Jägerinnen“
  • Marie Mönkemeyer: „Des Landgrafen Soldat“
  • Sarah Malhus: „Zahltag“
  • Petra Ottkowski: „Preisgewinner“
  • Matthias Sebastian Biehl: „Vekstholm Bockholl“
  • Mae Ludwig: „Der Cache“
  • Denise Yoko Berndt: „Widerworte“
  • Marie Wilhemsen: „Cucu“
  • Katrin Biasi: „Totes Laub“
  • Peter Krall: „Zuccageddon“

 







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