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Montag, 30. April 2018

Jones, Belinda ~ Unterwegs mit Bodie


Als Belinda erfährt, dass ihre große Liebe Nathan sie verlässt, ist sie am Boden zerstört. Sie zweifelt am Leben. Doch dann entdeckt sie Bodie, der im Tierheim lebt und demnächst die Todesspritze bekommen sollt. Die beiden werden durch einen glücklichen Zufall zusammengeführt. Und dann entschließt sich Belinda mit Bodie einen Roadtrip zu machen. über 3000 Kilometer die amerikanische Westküste hinaufzureisen, von Los Angeles bis Portland.

Und so beginnt das Buch „Unterwegs mit Bodie“ von Belinda Jones. Am Anfang ist eine Übersicht der ganzen Kapitel und eine Karte der Reiseroute. Die Einzelnen Kapitel sind mit Hundepfoten verziert. Soweit so gut, das hat mir gefallen und mich neugierig auf das Buch gemacht.
Die Geschichte von Belinda und ihrem Hund Bodie ist biographisch und in der Ich perspektive geschrieben. Man erfährt in diesem Roadtripbuch, was die beiden gemeinsam alles erleben, sehen und vor allen auch fühlen. Denn die Gefühle von Belinda spielen durch die Trennung von Nathan oft Achterbahn und auch der Selbstzweifel kommt hier hervor.
Belinda lernt durch Bodie eine ganz neue Sicht weise des Lebens und kommt viel in Kontakt mit anderen Personen und Hundebesitzern.
Witzig fand ich den Dialog zwischen der Autorin und ihren Hund.
Aber dann kommen die Kritikpunkte von mir. Mir fehlt es hier an Tiefe. Es geht viel um Geld, die besten Unterkünfte z. B., es wird viel in Hundeshops gekauft und na klar nur das Beste. Promis trifft man hier auf Reisen, was immer betont wird. Usw.
Hier dreht sich zwar alles um Bodie und dem damit hervorgehenden anderen beginnenden Lebensstil, trotzdem hatte ich das Gefühl, das es auch der Autorin um ihr Auftreten ging.
Alles in dem Buch ist freundlich, Hundefreundlich, gut und bestens. Man erlebt nicht negatives, keine bösen Sachen, fast überall ist der Hund willkommen und wird gehätschelt, getätschelt und ach was für ein schöner Hund.
Einfach zu viel des guten!
 Ich bin selber Hundebesitzerin und muss sagen, es ist alles nicht nur gut und schön!
Vor allem mag ich es überhaupt nicht, wenn jeder meinen Hund einfach antatscht und streichelt.
Positiv war, das Belinda durch Bodie und der Roadtour mehr Selbstvertrauen gewinnt und vor allem Abstand von Nathan.  Tiere haben eben das gewisse Etwas, um einen zu Ändern.

Was mir auch noch gefehlt hat, waren die Bilder von der Roadtour. Gut es gibt eine Homepage mit ein paar Bilder drin. Die ist in Englisch und ganz okay.
Aber das Buch würde schöner sein, wenn eben diese Bilder mit drin wären.
Am Ende gibt es Tipps, wo man gut in Amerika mit Hund übernachten kann, Essen gehen kann, Einkaufen und Tipps von anderen Hundebesitzern für einen Roadtrip oder Restaurantbesuch von Belinda. Man erfährt was über Bodie und der Autorin selber.
Das Cover war das einniste, was mich 100“% überzeugen konnte. Es zeigt Bodie am Meer wie er in die Kamera grinst. Aber ansonsten konnte mich der Roadtrip nicht so überzeugen. Es fehlt mir die Tiefe und neigt etwas zu Oberflächigkeit.
Danke an den Benevento Verlag für das Rezensionsexemplar.

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