Danach
geht es weiter mit den Protagonisten Jim Devcon und Tatjana Kartan, die eigentlich
einen Texas Urlaub machen wollten und stattdessen auf der Suche nach der
Freundin von Tatjana sind. Die Eltern haben sie eindringlich um die Suche
gebeten. Diese Freundin ist im Nirgendwo von British Columbia
verschwunden, auf dem Trail of Tears.
Es ist
mein erstes Buch von Eva Lirot. Es ist übrigens der 6. Fall von dem Duo Jim und
Tatjana. Vor allem hat mich dieser Thriller interessiert wegen dem Trail of Tears.
Ich als „alter“ True Crime Fan musste das Buch lesen, obwohl es kein True Crime
Buch ist.
Aber nun
gut zurück zu Seelenfalle. Ich bin
ein wenig zwiespältig, was diesen Thriller betrifft. Selber würde ich das Buch
nicht unbedingt als Thriller bezeichnen, sondern mehr als Krimi. Mystery ja,
das kommt hin.
Der
Schreibstil ist schon flüssig und die kurzen Kapitel sind recht flott zu lesen.
Als Kapitelüberschrift ist immer der Ort verzeichnet z. b. „im Labyrinth“, irgendwo
auf den Highway Trail of Tears“ usw. Das finde ich gut umgesetzt.
Auch der
Hinweis auf die Indianer, deren Situation und den Mythen sind hier gut
hervorgeholt. Man spürt die Ausweglosigkeit des Volkes.
Was mir
jetzt nicht so persönlich gut gefallen hat, sind teilweise die Langatmigen
Stellen und Beschreibungen der Situationen. Auch wurde ich nicht ganz so warm
mit Jim und Tatjana. Teilweise kam sie mir vor wie ein kleines trotziges Kind.
Trotzdem
kommen die Gefühle der beiden gut herüber und auch die Hilflosigkeit, dass die
hiesige Polizei desinteressiert an den Fall ist. Und da kommen wir wieder zur
Situation der Indianer.
Auch
hätte ich mir ein wenig mehr Hintergrund wissen gewünscht zum Trail of Tears
oder auch über die Indianer dort. Obwohl die Autorin am Ende da schon darüber
am Ende berichtet.
Das Ende
fand ich dann doch noch etwas spannend und lässt einen nicht mehr los. Man will
wissen, wie es endet 😊. Und gut gelungen fand ich es auch. Trotzdem, so ganz hat mich Seelenfalle nicht überzeugen können.
Das
Cover finde ich dagegen sehr gelungen. Grau gehalten mit einem kahlen
Hagebuttenstrauche im Vordergrund. Im Hintergrund ist ein Gesicht das irgendwas
in der Ferne zu sehen scheint. Der Titel ist blutrot. Ansprechend, so empfinde
ich das Cover.
Vielen Dank an Eva Lirot für die "Seelenfalle"
Übrigens haben die Jim Devcon Serie einen Wiederereknnungswert bei den Covenr. Alle sind hautpsächlich - bis ein zwei Ausnahmen - in Grautönen gehalten, nur die Schrift ist blutrot . Und immer kommt das Wort Seele im Titel vor. Ich finde das gut, den Wiedererkennungswert.
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