
Ich habe von Eva Almstädt ja gerade den elften Teil mit der
Ermittlerin Pia Korittki gelesen und kann nun sagen, dass sich die
Schriftstellerin gesteigert hat. Denn dieser 10 Fall ist zwar gut und auch auf
seine Art fesselnd, aber der 11 ist besser geworden, denn dieser ist einen Ticken
spannender. Aber nun zurück zum 10 Fall von der Kommissarin Korittki. Wieder einmal ist mir Pia symphytisch und kommt realistisch rüber mit all ihren Sorgen,
Ängsten aber auf Freuden. Auch die anderen Mitwirkenden sind gut dargestellt
und man muss sie auf die eine oder andere Art mögen. Nur Rist, der ist mir ja
wirklich unsympathisch, hoffentlich geht der bald!
Der Schreibstil ist auch flüssig und fesselt einen beim
Lesen. Man will unbedingt wissen, wie es weitergeht und was die Dorfbewohner zu
verbergen haben. Denn jeder von denen hat seine Leiche im Keller!
Das Cover hat den typischen Wiedererkennungswert. Eva
Almstädt tritt als Autorin hier zwar in den Vordergrund, als Erkennungszeichen
immer fett in einer anderen Farbe, aber das macht gar nichts. Der Titel ist
trotz der Schlichtheit kaum zu übersehen, meist fein in wei0ß gehalten. Das
Bild zeigt hier in seinem Fall eine Kirche nahe bei einer Düne mit Möwen im
Hintergrund. Alles im allen stimmig und wie jedes Cover halt, gut gemacht. Das Besondere
am Buch, hinten ist -. Wenigstens bis jetzt in meinen zwei Bücher von der Autorin
– eine Postkarte drin als kleines Goodie. Find ich ja toll.
Alles im Allen ein gelingender fesselnder Krimi von einer
guten Autorin, danke Eva Almstädt.