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Sonntag, 24. Juni 2018

Lake, Stephan ~ Schwesternherz


Elijah Leblanc ist beim Bundeskriminalamt und ein Spezialist für Serienverbrechen.   Ein Fall lässt ihn nicht los, der Fall von Amelie Bennett, die vor zwei Jahren spurlos verschwand. Jetzt bekommt er ein Foto von Amelie und somit nimmt er die Ermittlungen mit einer Kollegin Jo wieder auf, ausdrücklich gegen die Anweisung ihres neuen Chefs. Und dann das entsetzliche, auch die Schwester Leonie Bennett verschwindet.  Die Spuren führen bis hin zu der ostchinesischen Stadt Shanghai.

Schwesterherz von Stephan Lake ist ein actionsreicher Thriller. Hier wird nicht mit Spannung gearbeitet, sondern eben mit Action und Taten.  Ich würde das Buch vergleichen mit French Connection - Brennpunkt Brooklyn oder ähnlichen Thrillern.
Der Anfang ist schon heftig, wie Elijah das Gehirn jagt und festnimmt und gewiss nichts für schwache Nerven. Die Kapitel sind kurz und recht gut zu lesen vom Fluss her. Auch die Ortschaften, wo der Thriller spielt sind realistisch dargestellt.
Aber – für mich gibt es hier ein Aber. So recht mein Fall ist dieser Actions Thriller nicht. Leider sind die Darsteller so typische Charakteren wie der Chef Herr Eschenbach. Ein typischer Beamter mit Anzug, Weste und Krawatte. Oder eben Elijah, ein verschrobener, cowboyhafter Polizist. Typische zerrüttete Familie, war schon mal im Gefängnis, trägt Cowboystiefel und setzt sich über Regeln hinweg.
Dann nervt mit das ewige sie sagt, er sagt, sie sagt. Also gar nicht so mein Fall

Trotzdem kann man den Actionthriller lesen und wird teilweise in eine für eine fremde Welt „entführt“ nach Schanghai.

Das Cover finde ich interessant. Es ist in blau gehalten zeigt ein Mädchen in Rückenansicht mit dem Gesicht zur Metropole in China.  Im Vordergrund eine Schemenhafte Figur. Ansprechend, das Cover.
Trotzdem, wie ich schon sagte, mir persönlich sagt dieser Thriller nicht ganz so zu, da er mir zu actionsreich und Klischeehaft ist. Aber wer auf dem Genre steht, der ist auf jeden Fall mit dem Triller gut dran. Aktion kommt hier nicht zu kurz.
Ich dagegen mag mehr Spannung und individuelle Darsteller.
Danke an BoD für das Rezensionsexemplar