Am Anfang ist der Krimi schon spannend und der
Spannungsbogen hält sich auch. Aber oftmals ist er auch so unwirklich und so
brutal. Nicht von den Morden her, sondern von den Geschehnissen außerhalb. Da
wird geprügelt, geschlagen und und und.
Klar hat Lena durch ihr
schweres Kindheitstrauma es nicht einfach. Aber deswegen muss man nicht sich so
gehen lassen und so tough spielen. Am Anfang spielt ja noch der Täter eine
große Rolle, doch zu Mitte hin lässt dieses nach und es spielen hauptsächlich
die Probleme von Lean und dem Expolizisten eine Rolle
Der Schreibstil ist schon flüssig und
fesselnd und auch die Geschichte im Großen und Ganzen. Aber mir ist es ein bisschen
zu tough. Und dann das Ende. Ich hasse offene enden oder bzw. Cliffhanger. Und
das Motiv bleibt auch offen. Wie sagte
jemand in seiner Rezension: „. Insgesamt kommt der psychologische Aspekt viel
zu kurz.“ Ich stimme hier voll und ganz zu.
Es kommen hier verschiedene Erzählperspektiven
zum Einsatz. Da sind unter anderen eben
Lena, dann aber auch der Täter und die Opfer.
Und nicht zu vergessen, Drescher,