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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Poznanski, Ursula ~ Saeculum


Sandra will mit ihren neuen Freund Bastian ein Live Rollenspiel an einem geheimen Ort veranstalten.
Für Bastian ist das totales Neuland, aber er freut sich total darauf.  Alles ohne technischen Schnickschnack und Hilfsmittel. Kurz vor der Abfahrt wird der Spielort bekannt gegeben – ein abgelegenes Waldstück, was schon einmal Spielort war. Doro, die mit fährt, schwant Böses, denn dort geht angeblich unheimliches vor. Die anderen Mitspieler sind Paul, Steinchen, Lisbeth, Georg, Iris, Lars, Ralf, Tommi. Arno und Alma.
Gleich dort angekommen beginnt Doro gleich mit Fluch bannenden Sprüchen und Ritualen. Iris dagegen hält sich immer etwas versteckt, als wollte sie nicht gesehen werden.  Die ersten paar Tage ist alles soweit ganz okay, doch dann fangen sich die Ereignisse an zu überschlagen. Mitspieler verschwinden, geheimnisvolle Zeichen und Markierungen tauchen auf. Die Mitspieler finden merkwürdige Reime  und dann geht  es um Leben und Tod. Ist da was dran an dem Fluch von diesem Ort?

FAZIT: Ursula Poznanski schafft es, den Leser zu fesseln und in eine andere Zeit zu versetzten. Man ist mittendrin im diesem Rollenspiel und zittert, fiebert und leidet mit den Leuten. Man spürt die Ängste und sieht hinter sich einen Schatten. Allerdings finde ich den Schluss zäh und die Spannung fällt total. Er ist zu klischeehaft, so wie bei einen billigen Thriller. Trotzdem  kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen, den es ist ein guter fesselnder Thriller.
Auch das Cover beeindruckt mit seinen Bild. Man sieht Baumwipfel und Verästelungen. Die Schrift ist in Mittelalterlich gehalten und das ganze Cover ist schwarz weiß  gefärbt. Die Seitenränder des Buches sind eingeschwärzt, was nochmal an Dramatik verleiht. Zwischen den Kapiteln sind immer wieder schwarze Seiten mit einem externen Erzähler. Die Anfangsbuchstaben der einzelnen Kapitel sind auch auf Mittelalter gemacht. Der Titel ist erhaben gehalten und man kann ihn fühlen.
Ich jedenfalls werde mir auf jeden Fall das Buch „fünf“ von Ursula Poznanski zulegen. Denn wenn es auch so gut ist, kann man nichts falsch machen.

Stärke: interessante Idee mit dem Geocoaching
Schwäche: fehlende Spannung