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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Brown, Helen ~ Cleo oder wie ich das Lachen wieder lernte

Sam kommt kurz nach seinen 9. Geburtstag bei einem Autounfall ums Leben. Für die Familie bricht eine Welt zusammen. Ein paar Wochen wird eine kleine hässliche Katze bei ihnen abgegeben. Sam hatte sie sich zu seinen Geburtstag gewünscht. Nach und nach verändert Cleo das Leben von Helen, von Ehemann und Sams Bruder Rob.
In diesem Buch geht es um einen großen Verlust, aber auch das sich das Leben trotzdem ändert. Es kommt zu Trennungen, zu neuen Jobs, zu neuen Liebeleien, aber auch zu traurigen Ereignissen. Dieses Buch macht Mut. Mut dass es trotzdem weitergeht, auch wenn es noch so schwer ist und man meint, man möchte nicht mehr. Denn es zeigt, da ist immer jemand im Leben, der gebraucht wird. Die Zeit steht nie still.

FAZIT: Ich habe dieses Buch verschlungen und manches Mal ist mir ein dicker Kloß im Hals stecken geblieben. Aber auch das ein oder andere Mal habe ich geschmunzelt, gerade wenn ich an meine Katzen dachte.
Sehr gelungen sind die Sätze unter den Titeln der einzelnen Kapitel. Sie treffen immer die richtige Wahl.
Den besten Satz vom ganzen Buch fand ich folgenden:

      "Leben heißt letzten endlich verlieren. Der Vertrag, den man bei der Ankunft jedes Haustieres stillschweigend abschließt, bedeute, dass es wahrscheinlich vor einem sterben wird. Je mehr man sie liebt, desto schmerzvoller wird man ihren Verlust empfinden."

 Dieses Buch kann ich nur wärmstens empfehlen. Egal wer, ob man einen Verlust erlitten hat, ob man Hunde oder doch lieber Katzen liebt. Oder ob man Tiere gar nicht mag. Es regt zum Nachdenken an und hilft über manch schwere Zeit hinweg.

Stärke: ein einfühlsamer Roman über Verlust und das Wiederfinden.
Schwäche