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Sonntag, 25. März 2018

Harbort, Stephan ~ die Maske des Mörders


Bildergebnis für Die Maske des MördersDie Maske des Mörders von Stephan Harbort ist mal aus der Sicht der Opfer erzählt. Zwar geht es hier auch um die Serientäter und diese werden auch vorgestellt, aber die Oper kommen hier auch zu Wort. Und das finde ich recht interessant. Meist sind es ja die Täter, die „interessant“ sind, von denen man alles wissen will usw. Aber wie geht es den Opfern. Die die überlebt haben. Was haben die empfunden, wie ist das Leben weitergegangen? Und damit beschäftigt sich Stephan Harbort in diesem Buch.
Auch beschäftigt sich der Autor und Experte sich mit der Frage, wer den alles zum Opfer werden könnte. Und ein wenig beantwortet er die Frage, aber auch dass jeder irgendwie zum Opfer werden kann. Es gibt keine bestimmten Merkmale, es kommt auf so viele Dinge an wie z. B. Verhalten des Opfers, Verhalten des Täters, Neigungen, Vorlieben, Gelegenheiten und vieles mehr. Ist es besser sich zu wehren? Ist es besser ruhig zu bleiben. Darauf gibt es keine Antwort. Aber wenn man das Buch von Kriminalisten liest, ist man vielleicht ein wenig aufmerksamer?! Auch sagt Stephan Harbort, dass viele Menschen schon einen Serienmörder begegnet sind, ohne dieses zu wissen. Ich gestehe, der Gedanke macht mir ein wenig Gänsehaut 😊.
Alles im allen finde ich „Die Maske des Mörders“ ein gelungenes Werk. Auch ältere sehr bekannte Täter sind hier vorstellig - Peter Kürten, Jürgen Bartsch z. B. – und auch mir unbekannte.
Im Anschluss ist dann ein Statistischer Teil. Dort stellt Der Autor welche Beziehung der Täter und das Opfer haben, das Durchschnittsalter, wo man am häufigsten Oper wird oder der Lebensumstand wie z. B. verheiratet, geschieden …. Tötungsarten und Motivationsstrukturen fließen in der Statistik ein und viele andere interessante Dinge.
Ich finde das Buch „Die Maske des Mörders“ ein gelungenes Werk und für mich interessant. Und werde wohl öfters auch auf mein Bauchgefühl hören. Wer weiß, vielleicht hatte ich ja ach schon mal die Begegnung mit einem Serienmörder und mein Bauchgefühl hat mich gerettet?

Danke an Stephan Harbort für das Leseexemplar