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Samstag, 3. März 2018

Fischer, Gerd ~ Paukersterben



Bildergebnis für PaukersterbenDie Novalis Schule, eigentlich eine ganz normale Schule, so scheint es. Und doch ist da vieles anders. Es herrscht dort Chaos.  Vergewaltigung, Tod und unverstandener Liebe ist hier vordergründig und och nicht gleich zu sehen. Kommissar Andreas Rauscher ermittelt im Mordfall Ralf Kramer, der zu Tode gestürzt ist. Und deckt dabei allerhand Abgründe mit auf.  Und schon ist es vorbei mit der heilen Schulwelt.
Paukersterben von Gerd Fischer fängt gleich mit der ersten Tat an und so geht es weiter. Am Anfang kommt zwar nicht die Spannung auf, sondern gleicht einen guter guten Tatort Serie, aber dann nimmt der Krimi einen gefesselt und man kann nicht aufhören zu lesen. Man wird hineingezogen in den Abgründen und wie es so bei Skandalen ist, man will mehr wissen.
Der Schreibfluss ist gut und lässt sich leicht lesen. Durch kleine Andeutungen, wie es zur Tat gekommen sein könnte und was die übrigen Handlungen damit zu tun hat, kommt eben diese Spannung auf. Es ist wie so …. Hast Du schon gehört? Und man muss einfach mit dabei sein.
Die Protagonisten und der Deuteragonist und der Tritagonist (ja, ich werfe jetzt mal die Fachbegriffe ein :-D). sind gut dargestellt, menschlich, realistisch und vor allem mit ihren Persönlichkeiten. Protagonist ist als allererstes na klar der Kommissar und seine Freundin. Dann kommen als zweites Tanja und die Kollegen, aber auch die von der Schule.
In Paukersterben wird das Schulwesen auch gut dargestellt. Geraer in der heutigen Zeit ist es oft an vielen Schulen Alltag und ich gestehe, ich bin froh, nicht mehr zur Schule zu müssen. Früher war zwar auch nicht alles einfach, aber anders.
Für mich ist dieser Krimi gelungen und lesenswert. Alles ist drin, was einen guten Krimi ausmacht, ein Funken Realität, Persönlichkeit, Spannung und eben Handlung. In einer guten Mischung, was will man da mehr. 

Übrigens ist "Paukersterben" von Gerd Fischer bei seinen eigenen Verlag erschienen: mainbook.