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Samstag, 20. Mai 2017

Fuchs, Pamela ~ Todesdomina



Pamela Fuchs arbeitetet in einen nicht alltäglichen Beruf- Sie ist Domina. Sie erfüllt Männern alle Wünsche, egal wie schräg sie sind.  Als Emely bietet sie ihre Dienste an und gesteht, dass es ihr dabei hauptsächlich wegen dem gut verdienten Geld geht. Doch eines Tages geht was schief und Pamela landet vor Gericht wegen Körperverletzung mit Todesfolge. Doch ist sie wirklich schuldig oder was ist bei diesem Freier schiefgegangen.
In ihrem Buche „Todesdomina“ schildert Pamela Fuchs ihren „Werdegang“ und wie es zu diesem Unglück kam. Hier kommt alles zu Wort, ihre missratende Kindheit, die verpfuschte Jugend und ihr Einstieg in das Rotlichtmilieu. Ohne wirklich ein Blatt vor dem Mund zu nehmen, erzählt „Emely“ hier ihre Geschichte.
Ich habe das Buch gelesen und ja, es sind meine Erwartungen schon erfüllt worden. Trotzdem fehlt es hier mir ein wenig an dem Buch und zwar die Tiefe. Die Gefühle. Es kommen ab und zu zwar Gefühle auf, aber sie gehen nicht n die Tiefe. Z. B. schreibt sie nach diesem Unglück, das sie nur noch geheult hat. aber irgendwie kommt dieses so oberflächlich rüber, dass man nicht viel Mitleid mit ihr empfindet.
Gut finde ich die „Tuschezeichnungen“ zu den einzelnen Kapiteln. Sie lockern das Buch ein wenig auf und es kommt nicht ganz so „streng“ rüber. Auch Fotos sind hier mit eingebunden, von ihrer Kindheit bis hin zu die als Domina. Was mir hier allerdings wieder fehlt, sind die Bilduntertitel. Da wird eine Clique jugendlicher abgelichtet und man weiß gar nicht, wer das ist. Die Geschwister? Die beste Freundin? Das hätte man anders machen können.
Mein Fazit ist, das dieses Buch einfach zur Gefühlsbewältigung von Pamela Fuchs gehört. Einfach mal aufschreiben und dann geht es mir besser, so eine Art Selbsttherapie.
Es ist zwar lesenswert, flüssig geschrieben, aber wie ich oben schon sagte, ohne Tiefgang und wenig Gefühl. Und auch wie es nach ihrem Urteil geht, darauf wird nicht näher eingegangen. Schade, es hätte gut werden können.Und überhaupt wird auf die Verhandlung wenig eingegangen und das ist ja eigentlich, warum dieses Buch entstanden ist. Mir persönlich ist das ein wenig zu wenig. Wie ging es mit der Verhandlung vonstatten? Warum hat ddie Richterin  so entschieden usw. Schade.

Den Titel finde ich nicht ganz passend. Schließlich ist es ja ein "Unfall" gewesen und es hat nichts mit "töten" zu tun. 
Das Cover finde ich dagegen passend. Vorne ist "Emely" abgebildet in einer ihrer Arbeitskleidung und hinten ist Pamela. Schwarz ist der Hintergrund, wie bei meistens von Dominas. Groß prangt der Titel darauf. Dominant und präsent. Alles in allem sehr stimmig. 

Ich danke dem Egoth Verlag für dieses Buch.