Seiten

Sonntag, 27. September 2015

Burgard, Li ~ Im Schatten der Toten Kinder

Bildergebnis für Im Schatten der Toten KinderGrausiger Fund in Bochum. Anna Weber und ihr Team werden zu einem schrecklichen Tatort gerufen. Drei kleine Jungs sind auf brutalste Weise ermordet geworden. Sie beginnt zu ermitteln. Unter Hochdruck, denn es passieren weitere Morde. Ein Zeuge, ein weiterer kleiner Junge fängt an mit seinen Freunden selber die Täter zu suchen und gerät dabei in großer Gefahr. Doch was findet Oliver heraus, wem kommt er  und seinen Freunden zu nahe. Und schafft Anna und ihr Team, Oliver zu beschützen.

Li Burgard hat es mal wieder geschafft, ein 204 Seiten langen spannenden Krimi zu schreiben. Dieser fesselt von der ersten Seite an. Bekannte Protagonisten sind mit dabei unter anderem Anna, Lars und Karim. Die drei sind ein gutes Team. Die Handlung selber ist ein wenig fragwürdig, denn genaueres erfährt man nicht so recht.

FAZIT: Mit „Im Schatten der toten Kinder“ ist der Schriftstellerin wieder ein gutes Buch gelungen. Spannend bis zur letzten Seite. Die Protagonisten kenne ich schon dem vorigen Buch „Das Locken des Bösen“. Sie kommen realistisch rüber und sind mir sympathisch, weil sie Menschen sind und nicht nur Romanfiguren. Die Handlung allerdings ist mir nicht so 100% klar. Warum das Verbrechen stattgefunden hat, bleibt eigentlich offen.  Der Schreibst ist recht gut, was mich aber ein kleinwenig stört ist, das ab und zu der Abstand zwischen den Wörtern nicht so recht stimmt.  Die Schrift ist zwar etwas groß, aber dadurch gut zu lesen.
 Das Ende ist gut, trotz der einen offenen Frage „Warum“.  Aber es ist realistisch, denn ich glaub, die russischen Clans arbeiten so.  Also gut recherchiert würde ich sagen.
Das Cover finde ich diesmal auch besser als vom „Das Locken des Bösen“. Es zeigt einen Boden, worauf sich Schatten spiegeln. Unten links ist es blutverschmiert. Der Titel ist Weiß gehalten mit grauen Schatten beim Wort „Schatten“.  Das Wort „Toten“ ist blutrot. Ich finde, im Cover ist diesmal alles stimmig.  Jedenfalls stehen die beiden ersten Bücher der Autorin Li Burgard „Der Schmerz der Puppen“ und „ Die Fehde der Manouches“ auf meiner Wunschliste. Ich kann die Bücher der Autorin nur wärmstens empfehlen. Spannung pur sag ich nur!!

Stärke: ein guter spannender Krimi
Schwäche: das Ende, welches eine Frage offen lässt 



Vielen Dank an die Autorin, das ich das Buch rezensieren durfte!

P.S. Nachtrag: ich habe eine ganz liebe Antwort von Li auf meine Rezi bekommen. Und darin erklärt sie auch u. a, das mit dem Abstand in der Satzstellung: 
 Die unterschiedlichen Abstände zwischen den Wörtern kommt durch den Blocksatz zustande. Damit alle Zeilen gleich lang sind, setzt der Computer automatisch Leerstellen dazwischen. Um das zu ändern, müsste man die Sätze so lange umgestalten oder andere Wörter verwenden, bis wirklich alle Stellen mit Buchstaben besetzt sind.
Oh Gott, das ist ja viel Arbeit und nicht so einfach. Na, dann verzeihen wir doch mal, das ab und zu der Abstand größer ist, als normal. Vielen Dank für die Erklärung :-) Außerdem gibt es echt schlimmeres, oder :-D