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Freitag, 3. Juli 2015

Roth, Verena - Apollonia Saat des Bösen



Eigentlich wollte Apollonia die Weihnachtsfeiertage in Mykonos verbringen bei ihrem Bruder. Doch der starke Schneefall macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Denn alle Flüge sind in Berlin gestrichen worden. Nun hofft sie, dass sie zwei drei –Tage später fliegen kann. Mark bietet ihr an, das sie in der Villa seiner Eltern mit übernachten kann. Doch Marks Vater ist total dagegen und Polly flüchtet in eine Pension. Durch Zufall lernt sie dann Hedwig Krenztall , die vermögendste Einwohnerin von Wohlnitz kennen und freundet sich mit der alten Dame an.  Doch irgendwas stimmt mit der Familie Krenztal nicht. Umso mehr Apollonia in die Familiengeschichte eindringt, umso geheimnisvoller wird diese. Und so ist Pollys detektivischer Spürsinn wieder erwacht…

Es ist der zweite Teil einer vierteiligen Cosy Krimi Reihe. Auch in diesem Band ist wieder von jedem etwas dabei. Ein bisschen Krimi, ein bisschen Liebe und ein wenig Spannung. Mit Apollonia und Mark sind auch hier wieder die zwei Haupt Protagonisten vertreten. Die Geschichte ist gut geschrieben und man taucht völlig ein. Auch stellt man sich oft bildlich das Szenarium vor und „fühlt“ die winterliche Kälte. Auch kennt man bestimmt das Gefühl eines Dorfes, wo jeder jeden kennt. Dass Cover passt hier sehr gut. Verschneit ist dort ein Tor in der Mauer zu sehen. Das ist bestimmt das Tor zum Anwesen der Familie Krental. Während die Autorin ihren Namen in schwarz darauf veröffentlicht hat, ist der Titel in Blutrot gehalten. 

FAZIT: In diesem zweiten Roman von der Autorin Verena Roth ist auch eine gute Mischung an Herzschmerz, Liebe, Krimi und Spannung enthalten. Am Anfang habe ich mich zwar wieder ein wenig schwer getan, weil noch nicht wirklich was passiert ist, aber dann… ich bin der Meinung, im zweiten band hat sich die Autorin weiterentwickelt. Was ich persönlich hier schöner finde, ist, dass es hier – anders wie im ersten Roman – nicht so viel übertriebene Freundlichkeit gibt. Dagegen scheinen sich die Bewohner von Haus Krenztal sich ständig auszuruhen *lach*
Was mich evtl. auch ein klein wenig stört, ist das ab und zu ein Hin weiß auf den ersten Krimi gibt – sei es in Namensnennung oder anders. Daher wäre es gut, wenn man den ersten Teil der Apollonia Reihe schon gelesen hat. Aber auch wenn nicht, so tut es dem eigentlichen Krimi hier keinen Abbruch.
Mir fangen langsam die Cosy Krimis an zu gefallen.

Stärke: ein gut gemischter Krimi mit einen Hauch an Spannung
Schwäche: