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Sonntag, 3. Mai 2015

Sington, Philip ~ Das Einstein Mädchen

Ein junges Mädchen wird am See bewußtlos aufgefunden und kommt in die Psychatrie der Charite. Und so kommt dann Dr. Kirsch an den Fall. Er ist fasziniert von dem "Einstein-Mädchen", das so genannt wird, weil sie nur einen Zettel für einen Vortrag von Albert Einstein hat. Dem Einstein Mädchen fehlen jegiliche Erinnerungen und Dr. Kirsch bginnt zu recherchieren, was mit dem Mädchen geschehen ist und wer sie überhaupt ist. Er stößt auf ein interessante Spur....

FAZIT: Ich hatte eigentlich einen Thriller erwartet, wurde aber in dieser Hinsicht schnell enttäuscht. Es ist mehr ein wissenschaftlcher Roman, der 1933 in Berlin spielt. Politisch und wissenschaftlich mag dieser Roman interessant sein, aber an Spannung hat er nichts. Manchmal liest er sich ein wenig schwer mit all dem wissenschaftlichen Therorien und Aufklärungen. Auch habe ich oft den Übernblick verloren, worum es überhaupt geht? Über Einstein? über die plotische Situation in und um Berlin? um Wissenschaftliche Fragen? Was hat das letztenendlich mit dem Mädchen zu tun, das ihr Gedächtnis verloren hat. Ich konnte mich schwer auf die 'Geschichte konzentrieren, da sich die Erzählungen in der Physik verloren hatten oder in der wirtschaftlichen Lage Berlins.

Trotzdem muss ich Lobe aussprechen. Gut war die Recherche bei dem physikalischen, psychologischen und aber auch der Situation nach dem 1. Weltkrieg und kurz vor dem 2.
Für Leute, die wissenschaftliche Bücher mögen, kann ich das Buch nur wärmsten Empfehlen. aber als Thriller, so wie er angegeben ist, nicht.

Stärke: gut recherchiert in Bezug auf Physik und Psychologie

Schwäche:   kein Thriller, wie angegeben