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Sonntag, 3. Mai 2015

Dahl, Arne ~ Dunkelziffer

In einen Dorf zwischen Wäldern und Bauernhöfen verschwindet die 14 jährige Emily auf einer Klassenfahrt spurlos. Die Klassenlehrer organisieren sofort nach dem Entdecken zehn Minuten später eine große Suche, jedoch erfolglos. Leider wohnen in der Umgebung auch 3 bekannte verurteilte Pädophile und es wurden drei Autos gesichtet mit litauischen Kennzeichen.
Das A Team nimmt den Fall auf und ermittelt. Kerstin Holm und ihr Team bekommt es dann noch mit zwei Leichen mit durchschnittenen Kehlen und einem mysteriösen Skelett zu tun. Die weiteren Ermittlungen ergeben, dass Emily sich vor ihrer Klassenreise noch im Internet bewegt hat. Ist Emily entführt worden?  Jedoch ist nicht  nur Emily ist verschwunden, sondern auch ein Elektriker, den seine Frau als vermisst meldet und dem Freund von Karin Holm des sexuellen Belästigung bezichtigt, um den Fall voran zu treiben. Haben die beiden Vermistenfälle was miteinander zu tun?
 Am Anfang stehen die  Zeugenaussagen in dem Buch. Was schon allein verwirrend ist, weil man gar nicht im ersten Augenblick weiß, worum es geht.
FAZIT: Leider hat mich der Thriller nicht vom Hocker gehauen, da er schleppend anfing und wirkliche Spannung nicht gerade aufgekommen ist. Es hat mich vieles gestärt an dem Thriller. Zum einen die verworrene Geschichte, wo man oftmals gar nicht weiß, wo man jetzt ist. Dann störte mich es, das die privaten Probleme von Karin Holms und Bengt Akesson  oftmals so ausführlich beschrieben worden sind. Was haben die mit dem Fall zu tun? Und weiteres stört mich an so Schwedenkrimis, das die Personen grundsätzlich immer mit Vor und Zuname geschrieben ist. Das ist wirklich nervig.
Auch die Vielen Personen, die hier vorkommen, verwirren total. Ich habe ja schon mal ein Dahl gelesen, aber irgendwie war da mehr Spannung. Hier fehlt die Spannung und ich glaub, es hat mich doch ein wenig abgeschreckt, nochmal einen Dahl zu lesen.