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Dienstag, 10. März 2015

Syndicat ~ Secret Service



Ein Buch viele Krimiautoren. Hier bekommt man seine VIP Karte für die Bühne. Man kann hinter der Kulisse schauen bei den Autoren und erfährt so allerhand.  Gespickt ist dieses Krimibuch mit Minimördchen. Und die sind echt klasse, gerade mal eine ganze Seite lang mit witzigem Ausgang.
Aber dieses Buch hat mehr zu bieten. Es zeigt, wie ein Krimiautor arbeitet, wie er ein Buch schreibt und welche Aufgaben oder Probleme ihr oder ihm dabei begegnen. Angefangen wird mit der Vorstellung Schriftsteller und fiktiv schreibt Agathe Christi wie sie diesen Beruf sieht bzw. empfindet. Es werden auch die Gewinner des Friedrich Glauser Preises befragt und über Todesermittlungen aufgeklärt. Die Richtige Art zu töten darf na klar in einen Backstagkrimi auch nicht fehlen Aber auch Themen wie die Criminale, Facebook und das E-Books kommen hier zum Thema.  Und ich glaub, jeder Autor kennt das Lampenfieber bei Lesungen. Wie gehen diese hier vorstelligen Autoren damit um?  Am Schluss werden Bücher zur Krimiliteratur vorgestellt und dann die Autoren, die in diesem Buch mitgewirkt und befragt worden sind.

FAZIT: Secret Service ist ein interessantes Buch über die Kulissen hinter einen Krimi. Man kann den Autoren über die Schulter schauen, erfährt ob und welche Musik sie beim Schreiben hören, was sie mit Schreibblockaden anfangen 8und wie sie mit Lampenfieber umgehen. Man erfährt, dass viele mit der Polizei sich kurz schalten und wie überhaupt so ein Buch auf den Markt kommt. Und wie man zu E-Books steht oder doch lieber die gute alte Printausgabe. Alles was ein guter Krim ausmacht, ist hier drin – einschließlich den spannenden nicht ganz ernst gemeinten Minimördchen.
Das Cover ist auch gut gewählt. Eine Hand hält die Jalousie auseinander, als ob jemand was beobachten möchte. Und wir beobachten ja was in diesem Buch – Die Autoren bei ihrer Arbeit.
Mehr über das Syndikat und dessen Schriftsteller hier

Stärke: ein guter Einblick in die Arbeit der Krimiautoren
Schwäche: