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Dienstag, 10. März 2015

Leimbach, Alida ~ Börsentöpfchen



Osnabrück. Ein Mann wird tot in seiner Villa gefunden. Der Arzt diagnostiziert einen natürlichen Tod, doch beim Bestattungsunternehmen stellt sich heraus, dass der Mann getötet wurde. Es ist der Banker Simon Birkling, der etliche Menschen um ihr Geld gebracht hat. Darunter auch den Schreiner Mario Roggenkamp, der sich eigentlich mit dem Gewinn der Aktie eine eigene Schreinerei aufbauen wolle und nun vor dem Nichts steht. Allerdings verheimlicht er das vor seiner Familie. Ist er vielleicht der Täter, der sich gerächt hat. Oder hat doch die Mafia, wo die Spur nach Frankfurt in die Bankenmetrobole führt, was damit zu tun. Kommissarin Birthe Schöndort und ihr neuer Kollege Carlo Oltmann ermitteln und die Spur führt nach Frankfurt…

FAZIT: Dieser Krimi von Alida Leimbach ist mein erster mit der Ermittlerin Birte Schöndorf. Ich habe das Buch angefangen und dachte sogleich an einen Tatort im Fernsehen. Dieser Krimi hat nichts mit spannender Ermittlung zu tun, wo der Spannungsfaden bis auf äußerste gespannt ist. Sondern er geht mehr in die Ermittlung rein ,wie es in der realen Welt vorkommt. Trotzdem ist dieser Krimi gut und auf seine Art fesselnd. Die einzelnen Kapitel sind in Daten unterteilt. Zusätzlich kommen hier die einzelnen Charakteren wie z. B. Mario oder die Ermittlerin Birthe zu Wort. Ganz zu schweigen von der Putzfrau Eva Siebkötter mit ihren Osnabrücker Dialekt, die in der Wohngemeinschaft von Birthe putzt.  Privates hat in diesem Krimi auch seinen Platz gefunden und die Autorin hat dieses geschickt mit eingebunden. Für mich war es ein gut gelungener Krimi, dessen einzelne Erzählperspektiven und –stränge schlussendlich ein gesamtes Bild abgeben.
Das Cover ist  sehr passend. Es zeigt wohl den Marktplatz von Osnabrück mit all seinen alten Häusern.  Passend zu dem Krimi und dessen Inhalt.

Stärke: Ein Krimi mit den Ecken und Eigenheiten von den Protagonisten, die ein ganzes machen.
Schwäche: