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Donnerstag, 8. Januar 2015

Winkelmann, Andreas ~ Tief Wald unter Erde

Der Anfang vom Buch fing echt spannend an. Man wird reingezogen in der Geschichte und fühlt mit den Frauen die Angst. Irgendwo ist ein gewisser Grusel dabei. Doch umso mehr man weiterliest, wird das Buch klischeehaft. Die Story von misshandelter Kindheit, Diese klischeehafte Ermittlung, die allbewährten Probleme bei den Ermittlungen und dann irgendwann etwas unreal.
Was gut an dem Buch war, das die Story abwechselt in der Sicht des Täters, der Opfer und der Kommissarin erzählt wird.

Allerdings nervte die Erzählungen über die Beziehung der Kommissarin sehr. Überhaupt frage ich mich, warum in jeden Thriller momentan solche Liebes / Sexszenen vorkommen. Muss das denn sein??
Der Schluss war ja dann wirklich sehr langatmig und hingezogen und ich habe einige Seiten gar nicht mehr richtig gelesen, da ich nur schnell zum Ende kommen wollte.
Was mich noch störte, ist das zum Schluss man gar nicht erfährt, was nun mit den anderen Opfern geschehen ist oder um die Jugendlichen beim Bahnunfall. Es geht allein nur um die dramatische" Rettung der Kollegin.

FAZIT: Also das Buch kann man sich leihen, um es beim verregneten Wochenende zu lesen, aber kaufen würde ich mir das nicht noch mal. Dagegen das andere Buch von dem Schriftsteller Hänschen klein" kann ich empfehlen.

Stärke:
Schwäche: langatmig und nervend.