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Sonntag, 11. Januar 2015

Rath, Jürgen ~ Nordhörn



Am Anfang ist der Krimi ruhig und es ist wenig Spannung vorhanden. Steffen, der auf die Insel Nordhörn als Archivar kommt, um Ordnung ins Archiv vom Amt bringen soll, wird von den Inselbewohnern nicht gerade freundlich empfangen. Außerdem scheint Steffen vor Ziegler zu flüchten. Doch er macht unbeirrt weiter und bekommt langsam Kontakt zu den Bewohnern. So ab der Mitte im Buch kommt schon was Spannung auf, denn die Inselbewohner befürchten, Steffen könnte was im Archiv finden, was lieber unter Verschluss bleiben sollte. Umso mehr er sich in die Arbeit stürzt, desto mehr trachtet ihm jemand nach seinen Leben.

Das Buch ist so interessant geschrieben, dass man es kaum aus der Hand legen kann. Man will wissen, was die Bewohner für ein Geheimnis haben und warum Steffens Vorgänger sterben musste. Was wissen die Insulaner darüber?

Parallel wird die Geschichte von 1938 erzählt, wie eine Bark in einen Sturm gerät und mit Besatzung und samt der Ladung untergeht. Was hat das Wrack mit den Inselbewohnern 1958 zu tun? `
 Geheimnisse um Geheimnisse.
 Leider gefällt mir das Ende nicht so gut, deswegen ein Punktabzug. Es ist so abrupt und irgendwo unvollendet. Was hat der Taxifahrer Ziegler mit Steffen zu tun? Es bleiben leider Fragen offen.

FAZIT:  Ein guter Krimi, wo alles soweit stimmt: Spannung, Ort und Handlung. Nur das Ende lässt ein wenig zu wünschen übrig :-)

Stärke: guter geheimnissvoller Krimi
Schwäche: das Ende bleibt zu Wünschen übrig