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Sonntag, 11. Januar 2015

George, Elisabeth ~ Am Ende war die Tat


Also ich bin ja eigentlich ein Elizabeth George Fan. Aber dieses Buch ist ganz anders als ihre bisherigen Bücher.
Wer sich einen spannenden Krimi erhofft, liegt hier ganz falsch. Es ist die Erzählung eines 12 jährigen Jungen, der im Londoner Ghetto aufwächst. Ein Sozialdrama Buch, so könnte man das neue Werk der Schriftstellerin nennen. Leider kommt hier keine Spannung auf. Es ist eine Erzählung von Gangs, Prostution, Drogen, Schlägereien, ungelebten Träumen und das auf 700 Seiten!
Ich hatte echt Probleme das Buch zu Ende zu lesen, da es recht langweilig ist und die Dialoge zwischen den einzelnen  Personen zäh wie Kaugummi sind.
Die Situationen wiederholen sich oft in diesem Buch, z.B die Drogenbeschafferei der Ness, die Schikanen von Neal zu Joel und seinen Bruder Toby.
Alles in allen könnte man dieses Buch kürzer machen und dann würde es bestimmt auch wieder interessant werden.

 FAZIT: Dieses Buch ist eine Erzählung über das alltägliche Leben in London und deren Sozialbrennpunkt. Aber es könnte überall spielen, denn überall gibt es solche Brennpunkte.  Man muss die Nachrichten anschalten oder die Zeitung aufschlagen, dann kennt man dieses Buch.

Stärke: Ein Buch über soziale Brennpunkte
Schwäche: langatmig und zäh wie Kaugummi. Die Schriftstellerin hat schon besseres gebracht