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Donnerstag, 8. Januar 2015

Anjelais M. ~ Killing Butterfly



Killing Butterfly beginnt mit der Erzählung von Spinxh über die  Erlebnisse von ihrer Mutter. Wie sie endlich eine beste Freundin fand und wie die beiden Pläne fürs Leben schmieden.  Dazu gehören auch die Zukunft ihrer Kinder Spinxh und Cadence. Spinxh ist zart, friedlich, Cadence dagegen Charismatisch aber auch gefühlslos.  Dann tötet Cadence zum ersten Mal einen Schmetterling und langsam allmählich merkt man, dass da was nicht stimmt. Doch Sphinx ist total verliebt in ihn und übersieht das ein oder andere.
Dieser Roman erzählt die Kindheit und das Erwachsenwerden von Spinxh und ihrer Liebe Cadence. Ihre beiden Mütter sind Blutschwestern und gefühlsmäßig tief vereint. Doch dann bekommt Cadence merkwürdige Züge, aber seine Mutter Leigh will es nicht wahrhaben.  Auch als sich die Vorfälle wiederholen nicht. Und Spinxh verzeiht ihm auch alles, auch Beleidigungen, Verletzungen. Es ist ihre erste Liebe. Allerdings ist sie die einzige, die einigermaßen mit Cadence zurechtkommt. Langsam fällt sie ab in eine gewisse Hörigkeit.
Also die Geschichte ist arg langatmig und es passiert nicht wirklich darin was. Die Tage plätschern so dahin und von Liebe ist eigentlich nicht viel zu spüren. Cadence Mutter Leigh ist blind bei der Krankheit ihres Sohnes und tut alles etwas lapidar ab. Auch die Mutter von Spinxh unternimmt nichts Genaueres. Einzig allein ihr Vater spürt, dass da was nicht stimmt, aber da Spinxh sich nichts sagen lässt, ist er machtlos.
Oftmals ist die Erzählung wie in einer Wiederholungsschleife. Die Charaktere haben mich nicht wirklich überzeugt. Cadence der psychisch gestört ist, darf schalten und walten wie er will. Spinxh, die wie ein kleines huschendes Mäuschen ist. Und ständig die ewigen Denkerei ,die zu nichts führt.
Man wartet darauf, das endlich mal was Gewaltiges passiert und liest, aber nichts als heiße Luft.

FAZIT: Dieser Roman hätte was werden können, wenn man nicht alles so oberflächlich behalten hätte.  Der Psychopath darf machen was er will, die kleine Spinxh kuscht und ist total verliebt. Die Mutter Leigh ignoriert und will nichts sehen. Und Spinxh Mutter auch nicht.
Bis Seite 71 ist Cadence  nur am „strahlen“ wie es in diesem Buch beschrieben wird. Alles wird ihm verziehen, egal was er macht. Und auch auf Seite 115 ist nichts viel passiert ,außer das Sphinx Cadence total vergöttert, obwohl er spinnt Mir persönlich hat das Buch nicht gefallen ,da alles so überdreht dar gestellt wird. Die Protagonisten sind mir so was von unsympathisch. Bei Spinxh habe ich das Gefühl, sie ist wie viele Frauen, die von ihren Männern misshandelt werden und es nicht wahrhaben wollen. Da kann ich nur sagen, selber schuld, meiner Meinung nach. 
Auch das Ende ist total offen und lässt mehr Fragen als Antworten zurück? Hat sie jetzt ein Kind von Cadence? Oder wollte sie nur eines? Was ist genau da jetzt passiert?
Das Cover gefällt mir schon recht gut und auch der Titel verspricht viel. Ein blauer gemalter Schmetterling auf weißen Grund. Links und rechts schauen Gesichter aus den Flügeln heraus. Aber außen Hui innen pfui bestätigt sich mal hier. Obwohl das Buch nicht pfui ist sondern nur hohl.
Danke an den Verlag Chicken House für das Rezensionsexemplar.

Stärke: Das Cover ist gute gelungen mit dem gemalten blauen Schmetterling
Schwäche: langatmiges Buch mit hohler Story