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Mittwoch, 5. November 2014

Nowak, Silke - Schneekind

Anne, Hebamme an der Charité, leidet unter einer Weihnachtsphobie, die am 24. Immer ihren Höhepunkt hat. Ihre Weihnachtstage sehen normalerweise so aus, dass sie sich in der Wohnung abschottet. Doch Dr. Frey ihr Psychologe soll Anne dieses Jahr mit ihren Verlobten Alex bei dessen Familie Weihnachten verbringen, als Therapie sozusagen. Sie wird dort herzlichst von der Familie aufgenommen und alles verläuft bisher gut. Doch dann stirbt plötzlich Alex Vater und es ist kein normaler Tod gewesen. Der ermittelnde Kommissar glaubt an Mord. Und schon beginnt der Alptraum für die Familie und es ist nichts mehr so wie es mal war.
Der Roman ist aus der Sicht von Anna in Ich Form erzählt. Man fühlt mit ihr und spürt ihre Ängste und Sorgen. Die mit wirkenden Protagonisten sind alle auf ihre Art symphytisch. Der Schreibstil des Romans ist flüssig und liest sich leicht und fesselend einen irgendwie .  Und wenn man dieses Buch dann Zuende gelesen hat, weiß wie der Titel entstanden ist. Der einzige Makel ist, die Dicke des Buches – es hätte mehr sein können, aber wer weiß, vielleicht wäre dadurch ja das Buch langatmig geworden. Das Ende ist überraschend und hat man so nicht erwartet.
 

FAZIT: Ich kann das Buch nur empfehlen, Es ist spannend und die Geschichte gut durchdacht. Und ein gelungenes Ende hat „Schneekind“ auch 

Stärke: ein durchdachter Thriller über eine eigentlich friedliche Zeit
Schwäche