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Mittwoch, 5. November 2014

Krist, Martin - Die Mädchenwiese

inkenwerder, kleiner beschaulicher Ort an der Unterelbe. Hier kennt jeder kennt jeden. Doch dann kommt das Grauen in den Ort und nichts scheint mehr, wie es einmal war. Laura Theis erzieht nach der Scheidung ihre beiden Kinder Sam, 10, und Lisa allein groß. Sie hat es nicht einfach, arbeitet hart und viel und hat wenig ‚‘zeit für ihre Kinder. Da verschwindet Lisa und Laura merkt, wie wenig sie eigentlich über ihre Kinder weiß.
Alex Lindner weiß dagegen mehr über das Verschwinden. Vor 3 Jahren ermittelte er in einen Kindermordfall, wobei eine Kollegin von ihm zu Tode gekommen ist. Er hat den Beruf an den Nagel gehängt und musste erst mal sein Leben wieder in den Griff bekommen. Das hat er als Gastwirt von der Kneipe „Elster“ in Finkenwerder. Alex kann nicht anders und geht Lisas Verschwinden auf der Spur. Und deckt ungeheuerliches auf.

Der Thriller wird on der Sicht verschiedener Personen erzählt: Laura, Alex, Berta, Sam und Lisa.
Laura macht sich schwere Vorwürfe, weil sie so wenig von ihren Kindern weiß. Alex weiß mehr, als er zu gibt, Berta ist als Hexe im Ort verschrien und Sam macht bei seinen Streifzügen gruselige Entdeckungen, aber ihm hört keiner zu. Dabei hat er viel zu erzählen…
Der Thriller baut am Anfang eine gewisse Spannung auf, die sich hält. Und am Ende noch ein klein bischen steigert, allerdings finde ich das Ende arg in die Länge gezogen und die Sache mit Gismo, Alex Hund fand ich voll daneben! Allerdings bietet das Ende auch eine Überraschung, wie man sie so nicht erwartet hatte.



Fazit: Der Thriller „Die Mädchenwiese“ von Martin Kist hat was. Teilweise kann man das Buch nicht aus der Hand legen, aber stellenweise zieht sich es auch. Trotzdem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.


Stärke: ein Thriller der einen total fesseld.
Schwäche: manchmal zieht es sich etwas hin