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Mittwoch, 5. November 2014

Crouch, Julia Angsthauch

Das Buch beginnt mein einem Anruf von Polly, eine ehemalige bekannte Sängerin und Freundin von Rose. Pollys Mann ist in Griechenland bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
Rose, 30 und zweifache Mutter, lädt Polly und ihre zwei Kinder zu sich nach England ein. Das ist jedoch Gareth, Roses Ehemann nicht recht. Rose und er haben gerade eine Ehekrise hinter sich und außerdem mag er Polly nicht. Auf der Heimfahrt vom Flughafen blickt Rose zurück, wie sie Gareth und Polly Carlos kennengelernt und lieben gelernt haben. Aber dann kommen die ersten merkwürdigen Züge von Polly zum Vorschein. Es passiert ca. in der Mitte was mit Flossy, Roses Baby und diese muss ins Krankenhaus. Die Erzählungen ziehen sich mehrere Seiten lang wie Kaugummi.
Der Psychothriller erzählt dann weiter das Zusammenleben der Familie. Der beste Freund von Rose – Simon – entdeckt dabei die böse Seite von Polly und versucht Rose zu warnen. Aber wie es sich in einen Thriller gehört, ignoriert sie die Warnung.
Bisher fehlt hier jede Spannung und diese vermisste ich auch bis hin zum Ende.
Angsthauch ist ein so typischer Psychothriller, wo man dann aber er Mitte ahnt wie alles endet und wer dahintersteckt. Nur der Betroffene selber ist völlig Ahnungslos und man möchte die Person am liebsten rütteln und sagen, sieht du die Zeichen nicht? Auch das ständige Alkoholtrinken zu jeder Tageszeit und die heftigen Ausdrücke von den Kindern finde ich nicht gerade so toll. Aber letzteres soll wohl zeigen, dass die Kinder von Polly wenig Erziehung genossen haben und das es Polly egal ist, was für Kraftausdrücke sie benutzten.
Was ich nicht verstehe , ist warum Gareth mit macht. Hat ihn Polly dazu gebracht oder war er von Anfang an gegen Rose. Und überhaupt fehlt mir am Ende diverse Aufklärungen um das warum.
Das Ende kommt dann zwei Jahre Später, einfach so und hinterlässt meiner Meinung nach viel zu viele Fragen.

FAZIT: kaufen würde ich mir diesen Psychothriller nicht. Dafür fehlt mir hier zu viel bei ihm.
Das Cover finde ich auch nicht so passend. Es sieht aus, als sei jemand vom Berg gestürzt oder im Fluss ertrunken. Ich finde ein einsames Haus mit einen menschlichen Schatten oder so was ähnliches wäre passende

Stärke: 
Schwäche:  das Cover finde ich nicht so passend