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Mittwoch, 5. November 2014

Anders. Peter -- Was vom Tode übrig bleibt


Was vom Tode übrig bleibt ist ein sehr realistisches Buch über einen Tatortreiniger. Angefangen hat Peter Anders als Feuerwehrmann, der anschließend zur Schädlingsbekämpfung übergegangen ist. Nebenbei hat dann ein Kollege gefragt, ob er nicht auch mal einen Tatort reinigen könnte. Peter hat zugestimmt und so hat es angefangen.
In seinen Buch " Was vom Tode übrig bleibt" schreibt er sehr detailliert über seine Arbeit. Aber nicht nur grausige Erlebnisse, die nicht jeder Leser verträgt, sondern auch über das Wie und Was. Wie er zu dem Beruf kam und was er für Material nutzt. Auch kleine Ausflüge in Physik - zum Beispiel wie Geruch entsteht - macht Peter Anders. Oder aber wie die Kosten für so eine Reinigung entstehen. Dabei kommen von Herr Anders die Gefühle nicht zu kurz, und das ist genau die richtige Mischung für ein gutes "Sachbuch"
Das Buch liest sich schon einfach, aber es ist eindeutig nichts für schwache Nerven. Denn oftmals wird sehr realistisch geschrieben, wie es an so einen Fundort vom Toten aussieht und wie es riecht. Trotzdem, ich finde das Buch sehr gut. Es gibt einen Einblick in einen ungewöhnlichen Beruf, wovon man nicht sehr oft hört. Aber ohne die Tatortreiniger würden manche Menschen arm dran sein. Ich bewundere die Reiniger, das sie diese Arbeit machen. Denn leicht ist dieser Beruf bestimmt nicht.

FAZIT: Das Buch finde ich lesenswert, denn so guckt man mal über unseren Tellerrand. Die einzelnen Kapitel sind relativ kurz und so gut zu lesen. Auch wenn in dem Buch auch mal intensiv über chemische Prozesse geschrieben wird, wird das Buch nicht langweilig. Im Gegenteil, es lehrt einen etwas. Oder habt Ihr gewusst, das Geruchsmoleküle vom Sauerstoff zerstört werden? Oder das die wenigsten Dinge in unseren Leben kein Geruch annehmen, sondern alle Luftdurchlässig sind?

Stärke: dieses Buch gibt Einblick in einen ungewöhnlichen aber notwendigen Beruf
Schwäche: