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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Sigurdardottir, Yrsa~ Todesschiff


Lady K eine atemberaubende tolle Yacht läuft ohne einer Besatzung im Hafen ein. Die Anwältin Dóra Guðmundsdóttir wird beauftragt, das Ehepaar das mit an Bord gewesen ist, für Tot zu erklären. Sie wird allerdings voll in die Ermittlungen in das mysteriöse Verschwinden der Familie und der Crew der Yacht hineingezogen Nebenher wird in Rückblenden die  Geschichte auf dem Schiff erzählt und die klaustrophobische Situation, die auf der Enge dort zu spüren ist. Was ist nun wirklich geschehen auf der pompösen Yacht und wo sind die ganzen Bordmitglieder?
Yrsa Sigrdarodottir lässt sich zeit um überhaupt einen Hauch an Spannung aufzubauen. Sie konzentriert sich auf die Ermittlungen von der Anwältin und auf die steigernde gestresste Spannung an Bord. Die immer unheimlicher wird. Leider ist in der Mitte des Buches immer noch nicht viel Spannung. Man bleibt zwar lange fast bis zum Ende im Unklaren, was an Bord passiert sät. Schwer tue ich mich auch mit den Namen, aber das bringt ein Island Krimi mal mit sich.  Aber was mich am meisten genervt hat, war die Beziehung der Anwältin Dora zu ihrer Sekretärin Bella. Ich hätte die schon längst rausgeschmissen. Die Bella ist mir ja sowas von unsympathisch und meint als einfache Sekretärin hat sie alle Rechte alles rauszunehmen, z. B. auf ein schnelleren Internetanschluß zu bestehen und dann nur privat zu surfen. Ne das geht gar nicht. Dora sollte sich mal nach einer gescheiten Vorzimmerdame umschauen. Schon allein deswegen würde ich kein Buch unbedingt mehr lesen. Ich war wie viele andere hier auch Nach dem tollem Buch "Geisterfjord" von diesem Buch.  Die Personen kamen nicht wirklich gut rüber, denn irgendwie konnte ich mich in diesen nicht hineinversetzen. Außer die Bella , der ich echt einen Tritt in den A.. gegeben hätte. Das Cover dagegen gefällt mir gut. ES hat so was geheimnisvolles spannungsgeladenes an sich. Die düsteren Farben passen eigentlich zur Story.

FAZIT: mich hat  dieser zähe langwierige Krimi erstmals abgehalten, weitere Thriller von der Schriftstellerin zu lesen. Obwohl es ja heißt, das die anderen besser sein sollten. Hm, vielleicht versuche ich es doch mal, aber dann nur ausgeliehen in der Bücherei –bevor ich mich ärgere, Geld ausgegeben zu haben. Also dieses Buch kann ich nur bedingt als leichte Lektüre empfehlen, aber nicht unbedingt als spannungsgeladener Thriller.

Stärke: Das Cover ist gut gewählt und verspricht einen düsteren spannenden Krimi
Schwäche: langatmig, Oberfläche Protagonisten, wenig Spannung