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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Pons, Brigitte ~ Ich bin ein Mörder


Alexandra Müller ist bei der Frankfurter Polizei und besucht mit Mischa, ihrem Kollegen eine Lesung des Schriftstellers Tobias Stockmann. Er behauptet, er sei ein Mörder, allerdings könne man ihm nichts nachweisen. Alexandra ist total begeistert von Tobias und beginnt mit ihm eine Beziehung. Alle warnen sie davor, doch sie ist von seiner Unschuld überzeugt. Allerdings hat Alex auch eine Liaison mit ihren ehemaligen Freund aus Kindertagen.
Kurz darauf passiert ein Todesfall auf der Brücke Eisernen Steg. Ob es ein Selbstmord, ein Unfall oder ein Mord war, wie es in Tobias Stockmann's Buch beschrieben wird, will Mischa rauskriegen.
Alexandra bekommt indes Zweifel, ob Tobias nicht doch ein Mörder ist.
Brigitte Pons schafft es, den Leser schnell in ihren Bann zu ziehen und eine große Spannung aufzubauen. Die Charakteren sind wirklich nahe dargestellt und kommen alle symphytisch rüber. Der Schreibstil der Autorin lässt sich flüssig lesen und -- was mir persönlich sehr gut gefällt- es kommen nicht so endlose lange Liebesszenen wie in anderen Thrillern vor. Das richtige Quantum, aber nicht zu viel.
Die einzelnen Kapitel sind in Daten unterteilt und werden von verschiedenen Charakteren erzählt.

FAZIT: Das Buch im Buch, geschrieben von einer Autorin über einen Autor ist eine sehr tolle Idee und macht Lust auf mehr. Ich hoffe, dass ich von Brigitte Pons noch mehr lesen darf.

Stärke: Spannung die einen gefesselt hält
Schwäche: