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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Poljak, Ingrid J. ~ Die Hände von Doktor Kinich -

Dieses kleine Büchlein ist skurill! Schon allein weil es klein und das Deckblatt geheimnissvoll ist. Sechs Geschichten laden zur kleinen Gänsehaut ein. Ingrid J. Pljak hat mit diesem 67 Seiten langen Buch den Leser angeregt, über die Geschichten nachzudenken. Denn diese sind so aufgemacht, das nicht alles erklärbar ist, was es gibt. Wie im richtigen Leben. Da spielt der Teufel mit Leben und Tod, der Doktor liebt Hände, oder eine Frau wird zur Puppe oder umgekehrt. Was geschieht da eigentlich. Teilweise bleiben die Geschichten mit Fragen offen, so das der Leser drüber nachdenken muss. Also das kleine Buch ist nicht einfach nur zum Lesen, es behinhaltet mehr. Und das find ich das gute daran. Es lässt einen nicht mehr los.
Die ein oder andere Geschichte hat mir mehr gefallen oder weniger. Trotzdem ist es ein nettes Lesevergnügen für ein kleinbisschen Kurzweil vom Alltag. Nur nicht im Zug lesen :-)
Der Schreibstil ist flüssig gehalten und lässt sich gut lesen. Die Sätze sind einfach und nicht so verschachtelt. Man kann sich die Situation gut vorstellen und sich teilweise richtig hineinversetzten.

FAZIT: Dieses Buch ist gerade jetzt zur Halloweenzeit eine nette Empfehlung, aber auch zur jeder anderen düsten Herbstzeit!

Stärke: ein kurzes skurilles Büchlein, das sich leicht zu lesen lässt.
Schwäche: Es lässt die ein oder andere Frage offen