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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Ludewig V. K. Ashy House


Januar in Cornwall. Das seit Jahren leerstehende Ashby House bekommt neue Besitzer. Die weltberühmte Fotografin Lucille Shalott und ihre Schwerster Laura beziehen das unheimliche Haus. Zwischen den beiden besteht sowas wie eine Hassliebe. Unterstützt werden die beiden von Butler Steerpike und der Köchin Miss Marsh. Lucille ist gar nicht begeistert, das Laura eines Tages einen großen Hund mitbringt, denn er ist ihr und auch den anderen beiden unheimlich. Ein paar Tage später verschwindet Lucille wie vom Erdboden verschluckt. Steerpike und Laura machen sich auf die Suche nach ihr und vermuten, das die Ursache im Turmzimmer dafür liegt. Beide dringen bis dahin vor und mit einen Schlag erwacht das Ashby House zum Leben. Das Grauen beginnt…

FAZIT: Ahsby House ist ein spannender Mysterythriller. Die Protagonisten sind gut beschrieben und haben alle für sich etwas geheimnisvolles an sich. Lucille sitzt nach einen tragischen Unfall im Rollstuhl und Laura nennt ihre Schwester oft „Krüppel“, „Hexe“ und andere Gemeinheiten, aber irgendwie macht es Laura symphytisch. Denn Lucille ist nicht gerade eine einfache Person. Der Schreibstil fesselt einen und lässt die Seiten nur so fliegen beim Umblättern. Trotzdem sind da einige Stellen, die ich nun nicht so toll finde, z. B. die ausführlichen Sex Szenen, aber der eigentlichen Geschichte tut es keinen Abbruch. Das Cover finde ich gut. Ashby House liegt im Nebel, zumindest vermutet man, das im Hintergrund das Haus ist. Aus dem Neben kommt eine Hand die einen zu sich hin winkt. Als Abgrenzung ist vorne ein eiserner Zaun. Der Titel ist in rot gehalten wie mit Blut geschrieben. Trotzdem kriegt das Buch einen Punktabzug, denn die ausführlichen Sexszenen hätten nicht unbedingt sein müssen.

Stärke: Ein Buch das einen verschlingt und total einnimmt. Man denkt, man wird hineingezogen in diesem Buch und verschwindet in dieser Story.
Schwäche: das ende ist ein wenig an den Haaren herbei gezogen.