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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Langer, Siegfried ~ Vater Mutter Tod

Der Prolog beginnt mit einer Familientragödie, wo ein kleiner Junge ums Leben kommt. , Er wurde unabsichtlich vom Vater mit einem Brotmesser an der Halsschlagader getroffen.
Danach geht das Buch weiter. Abwechselnd wird die Geschichte aus der Sicht von, Jaqueline erzählt, dann wiederum xx Tage vor der Katharis. Jaqueline ist eine verwirrte Frau, die mit ihrer toten Mutter in der Mittagspause einkaufen geht, von einer rothaarigen Frau verfolgt wird und nicht mehr weiß, in welchen Stockwerk ihr Architekturbüro liegt. Irgendwann findet sie sich in der Nervenheilanstalt wieder.
Was Katharsis bedeutet erfährt man vorerst nicht. Es beginnt mit 6 Tage vor der Katharis und wird aus der Sicht von einer unbekannten Frau erzählt. Sie ist neidisch auf ein harmonisches Familienleben von Rene, Paula und Lukas und entführt den Sohn Lukas. Sie gibt ihn als ihren eigenen Sohn aus. Am Anfang werden die Tage runtergezählt. Doch so ab der Mitte des Buches wird es etwas verwirrend, denn es ist mal einen Tag vor Katharis, dann wieder 6 und auf einmal 7.
Die einzelnen Charaktere lernt man mit der Zeit genauer kennen. Und irgendwo hat jeder so ein kleines Geheimnis zu verbergen. Der Psychologe Rakowski deckt auch das Trauma von dem ermittelnden Kommissar, Martin Manthey auf.

FAZIT: Spannung baut sich bei dem Buch von Anfang an auf. Es ist ein echter Pageturner. Man wird reingezogen in die Geschichte und man kann die Verwirrtheit von Jaqueline nach empfinden. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Doch was hat es mit der unbekannten Rothaarigen auf sich und was ist Katharis? Und warum kommt Jaqueline in die Nervenheilanstalt? Fragen, die sich erst am Schluss des Buches aufklären und so die Spannung bis zum Schluss aufrechterhält.

Stärke: Spannung pur. Der Autor hat sich echt fesselnde Gedanken gemacht.
Schwäche: