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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Felder Martin ~ Meine Nachbarin, der Künstle, die Blume und der Revolutionär


Der Roman erzählt von einen Mann, der mit der Nachbarin ein Harmonisches Zusammenleben hat. Nebenbei spielt der Künstler eine große Rolle in dessen Leben. Der Mann versucht sich als Dichter und als Autor. Dann lernt die Nachbarin den Revolutionär kennen und zieht weg. Der Mann vermisst seine Nachbarin und macht sich auf der Suche nach Ihr. Dabei kommt er in mehreren Großstädten wie Berlin, Hamburg und zu guter Letzt nach Paris. Dabei erzählt der Autor von seinen Erlebnissen. Immer in Kontakt mit dem Künstler Und der hat immer seine Blume dabei, die er der Nachbarin geben möchte, wenn er sie findet. Oder als Dankeschön für einen Hinweis auf die geliebte Nachbarin.
Eigentlich ist dieses Buch kein Roman in eigentlichen Sinne. Es ist mehr eine Satire . Es sind zusammengewürfelte Sätze, die aber trotzdem immer einen roten Faden miteinander haben. Der Autor nimmt seine Umwelt genau in Augenschein und schreibt dabei oft seine Gedanken sofort auf. Sein Freund der Künstler hilft ihm dabei, manchmal seine Gedanken zu sortieren und regt ihn an, mehr aus dem Geschriebenen zu machen. Dieses Büchlein regt oftmals zum Denken an und man hält beim Lesen inne und sinnt über den hingeschriebenen Gedanken vom Autor nach.  Jedenfalls regt dieses Buch an, die Sichtweisen ab und an mal zu ändern und nicht nur alles einheitlich zu sehen. Es bringt einen aber auch mit den ein oder anderen niedergeschriebenen Gedanken des namenlosen Protagonisten zum Lachen.  Ich kann mich meiner Mitleserin Glanzleistung nur anschließen, wenn sie sagt es ist ein kleines tiefgründiges Kunstwerk. Genauso sehe ich es auch.
Das Cover finde ich passend. Es ist schlicht gehalten mit Blumen im Hintergrund und eine Banderole mit Blumenmuster. Die Schrift auf den beigen Cover sticht einen ins Auge und ist trotzdem nicht aufdringlich. Dieses Buch würde ich in einer Buchhandlung in die Hand nehmen, denn es zieht mit seiner Schlichtheit an. Zusätzlich weißt es ein Lesebändchen auf. Dieses finde ich  passend zur Geschichte, denn ein „Gedichtband“ ohne Leseband ist  - meiner Meinung nach – wie ein I ohne Punkt.

FAZIT: Wer ein Buch für musische Stunden zwischendurch sucht und manchmal auch ein Buch braucht zum Nachdenken aber auch zum Lachen bzw. schmunzeln, den kann ich dieses  Buch wärmstens empfehlen. Ich würde sagen, es ist auch sehr gutes Geschenk für Leute die man mag und die zum Nachdenken angeregt werden sollen.

Stärke: ein unterhaltsames lustiges, aber auch nachdenkliches Buch.
Schwäche: Der Preis von 24.95 ist etwas heftig für das 263 dicke Buch.