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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Feifar, Oskar ~ Dorftratsch


Im Dorf Tratschen wird der Fußballtrainer Hans Höllerer ermordet. Für den Dorfpostenkommandanten Leopold Strobel beginnt die Suche nach dem Mörder. Dabei hat er noch nie mit einen Mord zu tun gehabt und somit keinerlei Erfahrung in den Ermittlungen. Helfen tun ihn dabei seine Kollegen Bertram "Berti" Schulz und Adami Leonhardt. Schnell ist der vermeintliche Mörder gefasst, aber dann plagen Strobel die Zweifel, ob er den richtigen hat. Außerdem kursieren ein Haufen Gerüchte im Dorf. eine nervenaufreibende Spurensuche beginnt und jeder im Dorf hat irgendetwas zu verbergen!
Das Buch ist ein eine Erzählform geschrieben, wo der Erzähler einen persönlich anspricht. Sein liebster Satz. musst du wissen.

 FAZIT: In dieser Form habe ich noch kein Buch gelesen, aber es gefällt mir sehr gut. Beim Lesen meint man, der Erzähler sitzt einen gegenüber.
Spannung ist hier zwar nicht viel vorhanden, aber die Stilrichtung ist trotzdem fesselnd. Oftmals musste ich sogar hier richtig schmunzeln.
In diesem Krimi wird das Dorfleben gut dargestellt und man kann sich gut hineinversetzen in die Leute. Gerade in Strobel kann man sich gut hineinversetzten, wie er mit seiner Ermittlung immer weiter wächst und keine Angst hat, um Hilfe zu bitten, als er nicht mehr weiter weiß. Man meint glatt, man wäre mitten drin und bekommt brühwarm den Tratsch erzählt. Am Ende überschlagen sich die Ereignisse und es kommt doch etwas Spannung auf. Jedenfalls ist das Ende anders als man zuerst annimmt. Perfekt gelungen!
Also mich hat der Debütkrimi von Oskar Feifar überzeugt und ich freue mich, wenn das nächste Buch mit Postenkommander Strobel auf den Markt kommt.
Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Es heißt ja, das es in dem Dorf Tratschen mehr Schweine gibt. So ein Schweinchen spricht voll für das Landleben (neben der Kuh, die es ja in dem Dorf nicht so viel gibt :-D )

Stärke: ein witziger lustiger Krimi, der trotzdem seine Spannung hält
Schwäche: