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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Delaney Luke ~ Mein bist Du


London, die Heimat von Detektiv Sean Corrigan und seiner Familie. Doch er ist nicht wie andere Cops, er ist anders. Durch Misshandlungen und Missbrauch seines Vaters sieht er die Verbrechen anders und kann sich besser in die grausame Seele eines Täters hineinversetzten. So auch in den nächsten Fall, den er zugewiesen bekommt. Ein junger homosexueller Mann wird ziemlich brutal in seiner Wohnung getötet und es gibt keinerlei Spuren. Am Anfang geht die Polizei von einer Beziehungstag aus, aber Detektiv Corrigan spürt, das dort weit mehr hinter steckt. Nach und nach kommt er bei seinen Ermittlungen  auf die Spur eines überaus cleveren aber sehr gefährlichen Mörders auf dessen Spur. Aber dieser mordet weiter und hinterlässt nie eine Spur. Auch ein Muster bei seinen Morden scheint es nicht zu geben. Aber Sean Corrigan und sein Team haben sich an dem Fall festgebissen und kommen dem Psychopath Stück für Stück näher….

 „Mein bist Du“ ist das Erstlingswerk von Luke Delaney, einem ehemaligen Cop in England.
Luke Denaley lässt daher  detailgetreuen Beschreibungen aus der Polizeiarbeit mit einfließen, wie z. B. das man keine Plastiktüten für Beweismittel nimmt, sondern Papiertüten.
Der Krimi ist aus zwei Sichtweisen geschrieben, einmal aus der Sichtweise vom Täter in ICH Form und dann wieder aus der Sicht von Corrigan oder anderen Mitprotagonisten. Dadurch wird Spannung aufgebaut und der Schreibstil wird flüssig. Zwar ist es nichts neues, das ein kaputter Detektiv ermittelt, aber dies tut hier kein Abbruch, da Corrigan ja das Beste aus seinen schlimmen Erfahrungen macht und sich nicht gehen lässt. Er nutzt diese bei seinen Ermittlungen.
Das Cover finde ich zwar gut gemacht, aber den Sinn darin habe ich nicht ganz verstanden. Eine Rose, die mit einer Gartenschere „geköpft“ wird auf grauen Hintergrund. Der Titel „Mein bist Du“ ist in Rot gehalten, was auf den Inhalt – Mord- hinweist. Trotzdem würde ich dieses Buch in der Buchhandlung in die Hand nehmen. Weil es schlicht gehalten ist und bei so schlichten Covers steckt meisten eine gute Story dahinter.

FAZIT: Ein guter Debütroman von einen Ehemaligen Detektiv, der Spannung aufbaut und hält. Außerdem lässt das Ende dieses Krimis auf eine Fortsetzung hoffen.

Stärke: ein guter Krimiroman, von einem ehemaligen Detektiv, der Erfahrungen aus seiner Arbeit hier mit einfließen lässt.
Schwäche: Das Cover finde ich nicht ganz passend.