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Mittwoch, 29. Oktober 2014

Baron, Karin ~ Tote essen kein Fastfood


Funny lebt auf einen total öden Kuhkaff mitten in der Pampa. Ihre Mutter ist mir ihren jüngeren Lover auf nach Berlin gezogen. Daher ist ihr Vater Martin-ein Archäologe - von Ägypten heimgekommen und arbeitet nun im Naturkundemuseum in Hamburg Blankenese. Eines Abends verkündet Martin , er sei reif für die Insel und wenn Funny Ferien hat, geht es ab nach Sylt. Ausgerechnet Sylt, da wo die Schickimicky Schulkameraden von ihr Urlaub machen. Und wo bestimmt auch Dauerregen herrscht wie daheim. Martin will das geerbte Haus von der kürzlich verstorbenen Tante Hedi in Augenschein nehmen.
Gesagt getan, kurze Zeit später geht es ab nach Sylt. Unterwegs hören sie die Vermisstenanzeige von einen 16 jährigen Mädchen im Radio. Dieses ist irgendwo in Sylt verschwunden. Die beiden verbringen paar Tage mit Aufräumarbeiten, als Martin seiner Tochter eröffnet, das bald Svea und ihre 10 jährige Tochter Frieda zu Besuch kommen. Das verstimmt Funny wieder die Urlaubsstimmung. Auch die Begegnung mit Jan vom Strand verhagelt ihr erst mal die Laune und zu guter Letzt fällt sie noch in ein Bunkerloch, da sie vor dem Strandwächter flüchtet, als er ihr den Strand wegen Jasper , dem Hund, verbietet.
Und so beginnt sich Funny für die Bunkerwelt auf Sylt zu interessieren und will gemeinsam mit Jan, mit dem sie sich inzwischen sehr gut versteht, zu erkunden. Kurze Zeit später ist dann Frida, Sveas Tochter spurlos verschwunden und ein Wettlauf gegen die Zeit findet statt.

FAZIT: ein Dieser Jugendkrimi ist leicht geschrieben, aber baut trotzdem eine gute Spannung auf. Die Geschichte nimmt rasant an Fahrt zu und man kann das Buch nicht mehr aus der Hand leben. Die Personen sind realistisch und symphytisch dargestellt und man findet sich in ihnen hinein. Man erlebt sozusagen das Abenteuer von Fanny persönlich mit.  Auch die Beschreibung von der schwangeren Schlange Medusa, Fridas Haustier. Sylt wird indes  gut beschrieben, so dass man eine gute Vorstellung von der Insel hat, auch wenn man noch nicht da war.
Das Cover ist sehr gut gestaltet. Es ist zweigeteilt oben sieht man die Dünenlandschaft unten die Bunkeranlage. Darüber läuft ein Mädchen in Flipflops, wo man nur die Beine sieht. Diese sind allerdings in Glanz gehalten und der Rest in matt, so dass es eine tolle 3D Optik erzeugt. Der Titel ist zwar in Weiß gehalten, aber auf schmuddelig gemacht. Unten links sind dann in Rot die Umrisse von Sylt dargestellt.

Stärke: etwas für die Spannung, etwas fürs Herz aber auch ein bisschen zum schmunzeln
Schwäche: